Starbierfest Traunstein

König Otto zapft "Fass ohne Boden"

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Traunstein - Mit nur einem Schlag hat König Otto, alias Maximilian Sailer, in diesem Jahr den Fastenbock angezapft. Doch da schau her, das Fass war leer. Was dahinter steckt:

Wenn das Hofbräuhaus einlädt zum Starkbierfest, dann lassen sich die Traunsteiner nicht lange bitten. Und so kam am Samstagabend allerlei Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport in den Festsaal am Stadtplatz, um in geselliger Runde die Fastenzeit zu feiern. Neben dem Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer gaben sich auch die Europaabgeordnete Maria Noichl, Landrat Siegfried Walch und die Landtagsabgeordneten Gisela Sengl und Klaus Steiner die Ehre.

Starkbierfest in Traunstein: Die Gäste

Der eigentliche "Star" an diesem Abend war aber nicht unter den Gästen zu finden, sondern stand in einem runden Holzfass auf der Bühne: Der Fastenbock. Bevor dieser allerdings verkostet werden konnte, stand zuerst das Anzapfen auf dem Programm. Und dafür hatte sich Bräu Maximilian Sailer wieder etwas Besonderes einfallen lassen: In Troika, Schärpe und mit einem Hopfenkranz auf der Stirn verkörperte er "König Otto". Mit nur einem Schlag zapfte er das Fass. Doch da schau her, dass Fass war leer. Denn wie sich herausstellte, war es das griechische "Fass ohne Boden". Anschließend durfte dann Landrat Siegfried Walch sein Glück versuchen. Und nach drei Schlägen hieß es dann endlich: "O'zapft is".

Starbierfest Traunstein: Das Anzapfen

Danach kamen die Prima Tonnen, Bettina von Haken und Edeltraud Rey, auf die Bühne. Mit ihrem sprühenden Wortwitz und ihrer stets charmanten Boshaftigkeit ließen sie kein Zwerchfell unberührt. Und auch das Derblecken war wieder ein Highlight in diesem Jahr. Gewohnt bissig zogen Willi Schenkmeier, Franz-Josef und Christa Fuchs die regionalen Politiker durch den Kakao. So musste sich Klaus Steiner anhören, dass "er versucht, in die Fußstapfen von Alois Glück zu treten. Aber ob er das mit seinen kurzen Hax'n schafft...!" Und auch der "Grinse-Chef" des Rathauses, Oberbürgermeister Christian Kegel, musste sich den ein oder anderen Seitenhieb gefallen lassen: "Lasst mich mit dem Salinenpark in ruhe. Da gehört ein Hotel hin. Hättet ihr den Auftrag an den Max Aicher gegeben, dann hätten wir das Hotel schon längst".

Starkbierfest Traunstein: Die Show

Anschließend verlieh Schwenkmeier noch den "Orden für nix und wieder nix": In diesem Jahr ging der an den ehemaligen Oberbürgermeister Fritz Stahl.

Quelle: chiemgau24.de

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