Sicherheit auf Knopfdruck für 500 Teilnehmer

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Susanne Vacano aus Übersee ist im Landkreis Traunstein die 500. Teilnehmerin am Hausnotrufdienst des Malteser Hilfsdienstes. Der überraschten Jubiläumskundin überreichte Wolfgang Erhart vom Hausnotrufdienst einen Blumenstrauß.

Traunstein - Susanne Vacano ist die 500. Teilnehmerin beim Malteser-Hausnotrufdienst. Zukünftig kann sich die 82-Jährige sicher sein: Ein Knopfdruck und der Malteser kommt.

Überraschung für Susanne Vacano. Die 82-Jährige aus Übersee ist im Landkreis Traunstein die 500. Teilnehmerin am Malteser-Hausnotrufdienst. Der Jubiläumsteilnehmerin statteten Dienststellenleiter Peter Volk und Hausnotruf-Mitarbeiter Wolfgang Erhart einen Besuch ab und überreichten einen Blumenstrauß. Die rüstige Seniorin gehört zu den über 1.500 Menschen im Landkreis Traunstein, die seit 1992 auf die „Sicherheit per Knopfdruck“ und damit auf moderne Technik und zuverlässige Betreuung durch die Malteser vertrauen. Die katholische Hilfsorganisation ist der größte Hausnotrufanbieter im Landkreis Traunstein.

Zu den Nutzern des Hausnotrufs gehören vor allem Senioren, die auch im Alter selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben wollen, aber auch jüngere Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen. Besonders ältere, häufig allein lebende Menschen nutzen den Hausnotrufdienst, um bei Bedarf nicht allein zu sein, sondern schnelle Hilfe zu bekommen. Dabei machen die Malteser die Erfahrung, dass für Senioren die Hemmschwelle häufig groß ist, die Wohnung mit dem einfachen zu bedienenden Hausnotrufgerät auszustatten. „Viele melden sich erst, wenn schon einmal etwas passiert ist“, weiß Wolfgang Erhart vom Hausnotrufdienst zu berichten.

Nicht so Susanne Vacano. Sie wollte vorsorgen und ließ sich von den Maltesern ein Hausnotrufgerät installieren, um nicht hilflos zu sein, zum Beispiel um nach einem Sturz, auch wenn dieser ohne Verletzungen abgeht, nicht stundenlang am Boden sitzen und warten zu müssen bis jemand kommt und ihr hilft wieder auf die Beine zu kommen. So kann sie beruhigt darauf vertrauen, dass die Malteser-Zentrale einen ihre Söhne oder weitere Bezugspersonen verständigt werden, nachdem sie einen Notruf per Knopfdruck ausgelöst hat.

Viele der Hausnotrufteilnehmer nutzen den zusätzlichen Service und hinterlegen einen Schlüssel bei den Maltesern. Sind bei einem Notruf die Bezugspersonen nicht erreichbar, steht ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zur Verfügung, der sofort zu Hilfe eilt und die notwendigen Hilfen leistet oder auch nur nach dem Rechten sieht, wenn der Notrufknopf versehentlich oder unbemerkt gedrückt wird.

Voraussetzungen für die Installation des Hausnotrufgerätes ist ein Telefonanschluss, mehr nicht. Das Gerät kann bei allen Telefonanbietern angeschlossen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Pflegekasse ein Teil oder die vollständigen Kosten. "Eine gute Idee ist es, alleine lebenden Angehörigen den Hausnotrufdienst zu schenken, zum Bespiel zum Geburtstag. Es ist allemal sinnvoller als ein gut gemeintes Verlegenheitsgeschenk", rät Wolfgang Erhart. Informationen über den Hausnotrufdienst und andere Soziale Dienste der Malteser in Landkreis Traunstein unter Tel. 0861 / 986600.

Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst e.V.

Quelle: chiemgau24.de

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