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Ruhige Zeiten für den Winterdienst

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Mit stark verschneiten Straßen hatte der Winterdienst Traunstein in diesem Jahr noch nicht zu kämpfen.

Landkreis - Bislang hatte der Winterdienst deutlich weniger zu tun als im Vorjahr. Der Bauhofleiter rechnet aber mit einem späten Wintereinbruch - die Salzlager sind gefüllt.

Der milde Winter hat beim Winterdienst Traunstein für einen ruhigen Start in die Saison gesorgt. "Mit dem Vorjahr ist dieser Winter bis jetzt nicht zu vergleichen", so der stellvertretender Leiter des Kreisbauhofs Traunstein Rodolf Schweiger. "Im letzten Jahr hatten wir bis Anfang Januar deutlich mehr Einsätze."

Die Salzlager des Kreisbauhofs sind also noch gut gefüllt, 3500 Tonnen sind in den Lagern. Dennoch stehen die Winterdienst-Fahrzeuge keineswegs unbenutzt herum, 1400 Tonnen wurden auch in diesem Winter schon auf den Straßen verteilt. Der Regen und die Temperaturen, die auch teilweise auf unter null Grad sinken, sorgen oft für spiegelglatte Straßen. Im Winter 2010/2011 wurden insgesamt 4700 Tonnen Salz benötigt.

Rudolf Schweiger rechnet aber damit, dass der Wintereinbruch noch kommen wird. "Auch wenn es bis Januar noch nicht viel geschneit hat - das wird in den nächsten Monaten sicher nicht so bleiben. Dann sind wir jedenfalls vorbereitet." Bis dahin fallen noch viele andere Arbeiten an. zum Beispiel müssen Bäume ausgeschnitten und die Abwasser-Schächte freigeräumt werden, damit das Regenwasser gut abfließen kann.

Der Winterdienst des Landkreises Traunstein ist für die Versorgung der Kreisstraßen zuständig, insgesamt 380 Kilometer. Drei Melder fahren morgens und abends die Kreisstraßen ab und fordern bei Bedarf die Räum- und Streueinsätze an.

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redch24

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