Rettungsdienstbereich Traunstein

Rettungsdienste stellen auf Digitalfunk um

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Vertreter der Projektgruppe DigiNet mit Projektleiter Herr Anton Groschack (zweiter von rechts)

Traunstein - Ab 2015 müssen sich die Einsatzkräfte im Rettungsdienstbereich Traunstein umstellen - dann wird nämlich auf Digitalfunk umgerüstet.

Im Oktober 2015 wird der digitale Behördenfunk im Netzabschnitt Oberbayern Süd in den Probebetrieb gehen. In der Auftaktveranstaltung am 29. Januar in Traunstein beschäftigten sich Vertreter sämtlicher Hilfs- und Rettungsorganisationen neben den zeitlichen Vorgaben auch mit den konkreten Aufgaben, die bis dahin noch abgearbeitet werden müssen.

Bayernweit wird der Aufbau des digitalen Behördenfunks von der Projektgruppe DigiNet geleitet, die beim Bayerischen Innenministerium angesiedelt ist. Die Detailplanung ist aber Aufgabe von regionalen Projektgruppen. Sie kümmern sich unter anderem um die Beschaffung und den Einbau der Funkgeräte, das Aufspielen und Testen der Software, die Anbindung der Integrierten Leitstelle in Traunstein sowie um die Schulung der Einsatzkräfte. Die Zuständigkeit für den Aufbau des Netzes bzw. der notwendigen Antennenstandorte verbleibt jedoch bei der Projektgruppe DigiNet des Bayerischen Innenministeriums.

Im bayerischen Vergleich gibt es, was den Aufbau des digitalen Funknetzes anbelangt, aufgrund des landesweiten Aufbauplans große Unterschiede. Während in den Landkreisen entlang der Alpenkette die detaillierte Umsetzung noch am Anfang steht, ist die neue Technik in der Landeshauptstadt München bereits in Betrieb.

Im Rettungsdienstbereich Traunstein, er umfasst die Landkreise Traunstein, Mühldorf a. Inn, Altötting und Berchtesgadener Land sind insgesamt 47 Funkmasten bzw. -standorte vorgesehen, 22 (47 Prozent) sind bereits gebaut. 

Sachbearbeiter Digitalfunk Herr Martin Schupfner

In der Auftaktveranstaltung am vergangenen Mittwoch im Landratsamt Traunstein wurde das Gesamtprojekt und der zugehörige Projektplan den Vertretern der örtlichen Hilfsorganisationen durch die Mitarbeiter der Regierung vorgestellt. Die Regionale Projektgruppe wird aus Vertretern aller Hilfsorganisationen bestehen.

Die Organisation des Projekts wird über die Integrierte Leitstelle Traunstein durch Herrn Martin Schupfner betreut. Die Projektleitung für den Bereich der Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf a. Inn und Traunstein obliegt Herrn Anton Groschack, Leiter der Integrierten Leitstelle Traunstein.

Folgende Themenbereiche werden in der interdisziplinären regionalen Projektgruppe insbesondere geklärt:

  • Einsatztaktik
  • Betrieb
  • Beschaffung und Einbau
  • Anbindung an die Integrierte Leitstelle
  • Schulung der Einsatzkräfte
  • Testphase
  • Öffentlichkeitsarbeit

Hierbei müssen zahlreiche parallel notwendige Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden, um den Zeitplan zum Beginn des Probebetriebes im Oktober 2015 einhalten zu können.

Pressemitteilung BRK - Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS)

Quelle: chiemgau24.de

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