Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zuerst gebrochen, dann getreten

Aufgeweckt - dann flippte ein Besoffener aus!

Traunstein - Er wehrte sich mit Händen und Füßen: Als Polizeibeamte einen Betrunkenen am frühen Freitagmorgen weckten, brauchten sie Verstärkung um ihn zu bändigen.

Am frühen Freitagmorgen verständigte eine Mitarbeiterin eines Mutter-Kind-Heimes in Traunstein gegen 4 Uhr die Polizei, dass soeben ein betrunkener Mann in das Gebäude eingedrungen sei.

Ins Mutter-Kind-Heim gebrochen

Er hatte sich dort übergeben und anschließend in ein Zimmer des Heimes gelegt. Dort trafen die verständigten Polizeibeamten kurze Zeit später den bereits amtsbekannten 25-jährigen Traunsteiner schlafend an. Als er von ihnen aufgeweckt wurde, zeigte er sich vollkommen uneinsichtig.

Zur Ausnüchterung wollten ihn die Beamten mit auf die Polizeiinspektion nehmen. Da der junge Mann dies verweigerte, legten ihm die Beamten zunächst Handschellen an und trugen ihn anschließend zum Streifenwagen, denn er wollte nicht selbst dorthin laufen.

Betrunkener stürzte und verletzte einen Beamten

Unvermittelt trat er dann im Treppenhaus des Heimes einem 35-jährigen Polizeihauptmeister gegen die Brust und wollte ihm zusätzlich noch in das Gesicht spucken. Der Beamte erlitt Prellungen im Brustbereich. Durch seine heftige Gegenwehr stürzte daraufhin auch der sturzbetrunkene Mann einige Treppenstufen hinab.

Auch beim weiteren Transport wehrte er sich heftig und beleidigte die eingesetzten Beamten mit unflätigen Ausdrücken. Mit Unterstützung einer weiteren Streife gelang es aber schließlich, den Randalierer in die Haftzelle der Polizeiinspektion Traunstein einzuliefern.

Einige Stunden später wurde der junge Traunsteiner dann, immer noch völlig uneinsichtig, aber zumindest wieder halbwegs nüchtern, aus dem Gewahrsam entlassen.

Juristisches Nachspiel

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch.

Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare