Ramsauer besichtigt Traunsteiner Bahnhof

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v.l. Zweiter Bürgermeister Hans Zillner, CSU-Fraktionschef Wolfgang Osenstätter, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und CSU-Ortsvorstand Stadtrat Karl Schulz erörtern die weiteren Ausbauschritte der Bahn

Traunstein - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer machte sich ein Bild vom Baufortschritt des Barriere-freien Bahnhofs. Auch zu der Lärmbelästigung der Anwohner nahm der Minister Stellung.

Wichtig und schnell müsse er kommen, der barrierefreie Bahnhof Traunstein. Aus diesem Grunde lud CSU-Fraktionschef Wolfgang Osenstätter zu einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am Traunsteiner Bahnhof ein. Seit der Bahnhofskonferenz im Jahr 2007 führt der heimische Wahlkreisabgeordnete immer wieder Gespräche mit Vertretern der Stadt und der Bahn, um eine rasche Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens auf den Weg zu bringen. Mit Wolfgang Osenstätter und seinen Stadtratskollegen Karl Schulz sowie 2. Bürgermeister Hans Zillner erörterten die Politiker die künftigen Schritte und Möglichkeiten des Bahnhofs unmittelbar vor Ort. „Ohne Peter Ramsauer wären wir noch lange nicht soweit“, betonte Wolfgang Osenstätter und bedankte sich beim langjährigen heimischen Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer: „Er hat dieses Projekt stark forciert und durch seinen Einsatz beschleunigt.“

Der heutige Verkehrsminister erläuterte dazu, dass derzeit etwa täglich 5.300 Reisende den Bahnhof Traunstein nutzten. Künftig soll den Bahnfahrern auch im Mittelbahnsteig ein barrierefreier Aufzug zur Verfügung stehen, die Bahnsteigkanten würden auf 55 beziehungsweise 76 Zentimeter aufgehöht. Gleichzeitig werde der Belag mit einem Blindenleitsystem erneuert und ein Bahnsteigdach errichtet, so Peter Ramsauer. Auch die Ausstattung erführe eine Aktualisierung. Die Ausführungen der Arbeiten fänden in zwei Schritten statt, wobei in der zweiten Baustufe auch die Aufhöhung des Bahnsteigens an Gleis 1 vorgesehen sei, so dass die Züge aus Richtung München direkt an Gleis 1 fahren könnten. „Wie die Bahn mitteilt, erfordern diese Arbeiten erhebliche Anpassungen bei Gleisspurplan und Oberleitung“ betonte der Bundesminister.

Gleichzeitig war es Peter Ramsauer ein persönliches Anliegen, den Traunsteiner Kommunalpolitikern mitzuteilen, dass er die Auswirkungen auf Anrainer durch notwendige Gleisbauarbeiten mit gemischten Gefühlen sehe. Denn ohne Frage sei allein die Lärmentwicklung eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Allerdings müssten die Verantwortlichen nach dem Grundsatz handeln: Sicherheit gehe vor. Er habe aber größtes Verständnis für die Anrainer und trete für jede verwirklichbare Lärmminderung ein. Wichtig sei, den Bahnhof für Reisende barrierefrei und qualitätsvoll zu gestalten.

Pressemitteilung Medienservice Richter / red

Quelle: chiemgau24.de

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