Prozess vor der Strafkammer des Landgerichts Traunstein

Mutter gewürgt! Doch kein Auftrag von Satan

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Traunstein/Waldkraiburg - Weil er im Drogenrausch völlig vermummt seine schlafende Mutter gewürgt hatte, stand ein 28-jähriger Waldkraiburger vor Gericht. Das Urteil des Richters:

Ein psychisch kranker Waldkraiburger hatte um 6 Uhr morgens am 7. Oktober 2014 seine schlafende Mutter im Drogenrausch gewürgt. Nun musste er sich vor der Sechsten Strafkammer am Traunsteiner Landgericht dafür verantworten.

Wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner Freitagsausgabe berichtet, hatte der 28-jährige Waldkraiburger nach dem Konsum von Crystal seine Mutter gewürgt, um sie so zu erschrecken, dass sie aus der Wohnung flüchten sollte. Der Grund: Er wollte in der Wohnung allein sein. Nach der Attacke flüchtete die Mutter tatsächlich auf die Terrasse, der 28-jährige Arbeiter sperrte sie aus. Wie die Mutter zuvor ausgesagt hatte, habe ihr Sohn dabei gesagt, dass Satan ihm den Auftrag zur Tat erteilt hatte - diesen Vorwurf wehrte der Angeklagte allerdings ab: "Das muss sie falsch verstanden haben", so der Angeklagte laut Mühldorfer Anzeiger.

Da der 28-Jährige aufgrund seiner Erkrankungen (schizophren, paranoid und drogenabhängig) nach Ansicht des Vorsitzenden Richters Dr. Jürgen Zenkel nicht schuldfähig sei, könne er nicht wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt werden; stattdessen wird der Mann nun laut Mühldorfer Anzeiger auf unbegrenzte Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrem gedruckten Mühldorfer Anzeiger oder auf ovb-online.de.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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