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Augustmarkt auf dem Stadtplatz "urgemütlich"

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Auch der Regen hielt die Leute nicht von einem Besuch des Augustmarkts ab.

Traunstein - Der Probebetrieb des Augustmarkts auf dem Stadtplatz war ein voller Erfolg! Begeisterte Besucher wünschen sich nun den Markt zurück - nicht nur als Probebetrieb.

Rundherum gelungen ist der Probebetrieb des Traunsteiner „Augustmarkts“ auf dem Stadtplatz. Obwohl gegen elf Uhr Regen einsetzte, herrschte auf dem ehemaligen „Schrannenmarktplatz“ reger Publikumsverkehr. Sowohl die Kunden als auch die Händler waren von dem neuen Ambiente sehr angetan.

Marktplatz kehrt endlich zurück

„Der Markt gehört hierher, denn dies war ja einst der Traunsteiner Marktplatz“, so eine alte Traunsteinerin, die sich daran erinnerte, dass die Jahrmärkte noch in den 1960er Jahren auf dem Stadtplatz stattgefunden hatten. Der Markt sei nicht mehr so zerrissen, wie auf dem Karl-Theodor-Platz, wo in den vergangen Jahren große Lücken geklafft hätten, meinte ein Fierant „Urgemütlich“ fand eine Passantin das neue Konzept der Stadt Traunstein, „weil die Leute da sind und die Marktstände dicht nebeneinander stehen“. Für gut befunden wurde auch die Tatsache, dass jetzt der Karl-Theodor-Platz als Parkplatz für die Autos zur Verfügung steht und man nicht viel Zeit für die Parkplatzsuche verlieren müsse. Dadurch sei auch der Weg zum Fahrzeug mit den eingekauften Dingen nicht mehr so weit.

Näher am Kunden

Ganz prima fanden zwei Händlerinnen den Augustmarkt an der neuen Örtlichkeit und forderten, alle drei Jahrmärkte, also auch den Ostermarkt und den Martinimarkt, künftig auf dem Stadtplatz durchzuführen. „Wir sind keine Konkurrenz zu den geöffneten Geschäften beim „Lindl-Sonntag“ und „Blattl-Sonntag“, sondern ergänzen uns“, so deren Meinung. Was die Leute nicht auf dem Markt fänden, fänden sie in den Geschäften und umgekehrt. Die Stadt müsse unbedingt an dem neuen Konzept festhalten, lautete ihre Forderung. An die Münchner Leopoldstraße erinnert fühlte sich eine Münchnerin, die kürzlich nach Traunstein gezogen ist. Sie saß in einer der Freischankflächen der Cafés bei einem Cappuccino und schaute den Leuten zu, wie sie an ihr vorbei bummelten. Der Augustmarkt auf dem Karl-Theodor-Platz sei viel zu weit weg vom Geschehen in der Innenstadt gewesen und habe durch seine vielen Lücken zuletzt auch nicht mehr zum Durchgehen animiert, sagte ein Ehepaar. Die meisten der befragten Fieranten erklärten, dass am Vormittag nie mehr so viele Leute zum Markt gekommen und die Umsätze auf dem Stadtplatz viel besser seien. Der Augustmarkt auf dem Karl-Theodor-Platz sei zum Sterben verurteilt gewesen. Der Montag als Markttag sei ja bereits vor Jahren weggefallen, so ein Händler. Auch in anderen Städten, wie beispielsweise Rosenheim, fänden die Jahrmärkte in der Fußgängerzone statt, stellte eine andere Marktbesucherin fest.

Alles was das Herz begehrt

Die rund 30 Händler boten alles, was den Leute von einem Jahrmarkt erwarten: Textilien, Lederwaren, Hüte, Kinderbekleidung, Uhren, Geldbörsen, Accessoires, Miederwaren, Damenröcke, Blusen, Salben, Cremes, Öle, Kräutermittel, Schuhe, Strümpfe, Leuchtmittel, Spielwaren, Bademäntel, Handtücher, Messer, Scheren, Fenster, Türen und Rollläden und vieles mehr. Marktschreier boten Reinigungsmittel an. Für die Feinschmecker gab es Speck, Schinken, Würste, Käse, Gewürze, Früchte, Bonbons, Honig, Mandeln Nüsse, Schokofrüchte, Brotaufstriche, Schmalzkuchen, Thüringer Rostbratwürste, gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und alkoholfreie Getränke.

Augustmarkt auf dem Stadtplatz „urgemütlich“

bjr

Quelle: chiemgau24.de

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