Sonntagshornstraße: Was die Prüfung ergab

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Traunstein - Über unser Meldeportal Pinweis hatte ein User ein Parkverbot für die Sonntagshornstraße gefordert. Doch die Stadt sagte zunächst "Nein". Was die Ortsbesichtigung nun ergab:

Der User bemängelte damals, dass "durch die am Straßenrand parkenden Fahrzeuge, wir Anwohner (Sonntagshornstraße 1 bis 15) unsere Parkplätze nur teilweise oder gar nicht nutzen können." Er forderte daher ein Parkverbot für den Teilbereich der Straße. Doch die Stadt war anderer Auffassung: Die Sonntagshornstraße hat in dem entsprechenden Teilstück eine Breite von 6,50 Metern (...) Wird in den verbleibenden Bereichen einseitig geparkt, reicht die Restfahrbahnbreite prinzipiell noch immer aus, um mit der notwendigen Vorsicht und mit wenigen Rangierbewegungen die vorhandenen Senkrechtparkplätze anzufahren oder zu verlassen.

Dennoch veranlasste die Stadt Traunstein eine Ortsbesichtigung in der Sonntagshornstraße. Und das kam dabei heraus:

Die Ortseinsicht ergab, dass die Fahrbahnbreite prinzipiell ausreicht, um mit der notwendigen Vorsicht und mit wenigen Rangierbewegungen die vorhandenen Stellplätze anzufahren oder zu verlassen. Auch in anderen Straßen müssen sich Verkehrsteilnehmer mit ähnlichen Erschwernissen auseinandersetzen und mit der erforderlichen Umsicht ihr Fahrzeug bewegen.

Der "Parkdruck" sowohl in der Sonntagshornstraße wie auch in der Falkensteinstraße ist aber nicht vergleichbar mit dem in anderen innerstädtischen Straßen. Weitere Stellplätze an der Falkensteinstraße und im südlichen Teilstück der Sonntagshornstraße sind mit wenigen Schritten zu erreichen. Daher hat man sich entschieden, entlang der Sonntagshornstraße 1 bis 15 neben den bereits angeordneten Haltverboten, die der Rettungszufahrt dienen, entsprechend weitere Halt- und Parkverbote (sprich gegenüber der Senkrechtparkplätze) anzubringen. Sollte es ein höherer Parkdruck erfordern, wieder Parkraum zu schaffen, müsste die Stadt allerdings situationsangepasst reagieren und die Parkplätze, die durch die neuen Halt- und Parkverbote „verlorengegangen“ sind, wieder der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

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Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / red

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