Erste Details zu den Plänen

Parkhaus am Klosterberg: Fünf Stockwerke und oben eine Bar

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Bis 1893 war es eine Mühle, dann wurde ein Elektrizitätswerk draus. Heute ist eine evangelische "Freikirche" untergebracht.
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Traunstein - Direkt am Fuße des Klosterbergs könnte in näherer Zukunft ein großes Parkhaus entstehen: Wir haben die Details.

Fünf Obergeschoße soll das Parkhaus haben und Stellplätze für bis zu 223 Autos bieten. Im Planungsausschuss der Stadt wurden am Dienstagnachmittag Details bekannt gegeben. Das bestehende ehemalige Wasserwerk am Fuße des Klosterbergs soll im Gegenzug abgerissen werden. Die Stadträte im Planungsausschuss zeigten sich allesamt positiv dazu gestimmt.

Keine Dauerparkplätze für die Anwohner der unteren Stadt

Die An- und Abfahrt soll über die Klosterstraße erfolgen, über einen Aufzug soll außerdem ein barrierefreier, direkter Zugang zur Schaumburgerstraße geschaffen werden. Die Grundstückseigentümerin hat darüber hinaus vor, auf dem Parkdeck eine Bar zu errichten. Die Stellplätze sollen nicht als Dauerparkplätze für Anwohner zur Verfügung stehen - anders als beispielsweise beim Parkhaus an der Scheibenstraße, das vor einer ungewissen Zukunft steht: Vielmehr geht es um Stellplätze für Besucher des Stadtzentrums und der Klosterkirche.

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"Ich persönlich würde das sehr begrüßen. Die Lage ist gut und es würde den Parkdruck nehmen", so Oberbürgermeister Christian Kegel. Baurecht besteht nach der Zustimmung des Planungsausschusses aber noch lange nicht: Viele Gutachten, unter anderem zum Lärm, zur Geologie und zum Verkehr, werden noch notwendig sein, bevor ein Bauleitplanverfahren begonnen werden kann: "Der Ausgang eines solchen Verfahrens ist derzeit noch nicht abzusehen", heißt es vorsichtig aus der Stadtverwaltung.

Noch lange nichts in trockenen Tüchern

Wegen der einzuhaltenden Abstandsflächen sei das Vorhaben auch rechtlich "nicht unproblematisch", so Bauamtsleiter Bernhard Glaßl. Außerdem soll abgeklärt werden, inwieweit die Grundstückseigentümerin unter der Beteiligung der Stadt auch öffentliche Fördermittel bekommen kann. Auch eine mögliche Weiternutzung der Wasserkraft will sie in den kommenden Monaten prüfen. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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