"Veitsdance": Stadt drückt beide Augen zu

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Traunstein - Die Faschings-Party "Veitsdance" hat in diesem Jahr für viel Unmut unter den Anwohnern gesorgt. Doch die Stadt bleibt der Veranstaltung treu und will sie auch weiter zulassen:

Zahlreich hatten sich Anwohner des Stadtplatzes nach dem Faschings-Spektakel "Veitsdance" über Lärm und Randale beschwert. Jugendliche hätten in Briefkästen uriniert, gegen Türen und Fenster geschlagen und sich in Hauseingänge erbrochen, hieß es in den Briefen und E-Mails an die Stadt. Zudem grenze der Lärm an Körperverletzung. Die Stadt reagierte jetzt auf die Beschwerden und machte den "Veitsdance" zum Thema im Hauptausschuss.

Dieser beschloss nun in seiner jüngsten Sitzung, dass die Faschings-Veranstaltung auch in Zukunft stattfinden darf, berichtet die Bayernwelle SüdOst. Allerdings wird es einige Änderungen geben: Die Musik-Lautstärke soll reduziert werden und die Zeltparty soll künftig schon um 22 Uhr enden. Zudem ist auch ein Alkoholverbot auf dem Stadtplatz angedacht und die Polizeipräsenz soll verstärkt werden. Und was sagen die "Veitsgroma" Faschingsfreunde - die das Spektakel jedes Jahr organisieren - zu den Auflagen? Auf Anfrage von chiemgau24.de meinte Präsidentin Sonja Preisach nur: "Ich werde mich derzeit dazu nicht äußern."

Quelle: chiemgau24.de

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