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Musikschule erstrahlt im neuen „alten“ Glanz

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Die Arbeiten am Musikschulgebäude in Traunstein nähern sich ihrem Abschluss. Während die Seite zur Rosenheimer Straße noch von einer Bauplane verhüllt wird, bekommt man auf der Rückseite schon einen Eindruck von der Fassadengestaltung, die sich am Erscheinungsbild des Jahres 1901 orientiert, als das Gebäude erbaut wurde.

Traunstein - Die Bauarbeiten an der Musikschule nähern sich ihrem Ende. Die Stadt investierte 440 000 Euro.

Eine Bauplane schützt das Musikschulgebäude in Traunstein im Moment noch vor den Blicken der Passanten, doch schon Ende nächster Woche wird die Fassade wieder in ihrem „alten“ Glanz erstrahlen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Im Zuge der umfangreichen Sanierung hat der Restaurator Martin Stöger aus Piding mehrere Farbschichten abgetragen und so das ursprüngliche Erscheinungsbild des neo-barocken Gebäudes rekonstruiert, in dem Papst Benedikt XVI. als Jugendlicher das Gymnasium besuchte.

„Die Arbeit gleicht einer Reise in die Vergangenheit, auf der man sich Schicht für Schicht zum Ursprung vortastet“, so Stöger. Für den neuen Anstrich wurden in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege die gleichen Farbtöne verwendet wie im Jahr 1901, als das Gebäude an der Rosenheimer Straße erbaut wurde. Auf der Rückseite ist das Ergebnis bereits zu sehen: Mit den in Gelbtönen gestalteten Mauern harmonieren die braun umrandeten Holzfenster, die sich ebenfalls am historischen Vorbild orientieren.

Seit Beginn der Bauarbeiten nach den Pfingstferien haben die altehrwürdigen Mauern aber nicht nur einen neuen Anstrich erhalten, sondern die beiden Gebäudeteile wurden umfassend saniert. Unter anderem hat auch der 1930 erbaute Erweiterungsbau neue Fenster mit Dreifachverglasung sowie eine 14 Zentimeter starke Mineralfaser-Fassadendämmung erhalten. Mit der besseren Wärmedämmung spart die Stadt Heizkosten und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Weitere Energie-Einsparungen ergeben sich durch den Anschluss der Musikschule an die Heizungsanlage der benachbarten Franz-von-Kohlbrenner-Hauptschule. In die Maßnahme hat die Stadt Traunstein insgesamt rund 440 000 Euro investiert. „Mit dem Sanierungsprogramm setzen wir in Zeiten der Wirtschaftskrise einen positiven Impuls für das heimische Handwerk und das Baugewerbe“, so Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Bis zum Ende der Sommerferien werden auch die letzten Arbeiten, so dass die Lehrer und Schüler der Musikschule das Gebäude wieder ungestört nutzen können.

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