Langsame Tetrafunk-Einführung

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Traunstein - Der Aufbau des digitalen Funknetzes geht langsam voran. An einigen Standorten müssen die Verantwortlichen nach Alternativen suchen.

Der Digiatlfunk wird kommen. In manchen Bundesländern funken die Behörden und Rettungskräfte schon digital. In den Lankreisen Traunstein und Berchtesgadener Land aber geht der Aufbau des neuen BOS-Funknetzes nur sehr zögerlich voran. Bei einem Runden Tisch am Montagabend verdeutlichte Wolfgang Zacher, der Projektleiter der Arbeitsgruppe Diginet im Innenministerium, dass die Region wohl einer der letzten Bereiche sein wird, die den neuen Funkstandard nutzen können.

MdL Klaus Steiner hatte Vertreter von Bürgerinitiativen, Behörden und von der Projektgruppe zum Runden Tisch in das Landratsamt geladen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Punkte wie die eventuelle Gesundheitsgefährung, die durch die Strahlung verursacht wird. Vertreter von Behörden machten deutlich, wie wichtig die Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sei. Die Bürgerinitiativen legten ihre Standpznkte gegen den Aufbau eines Netzes dar. Dieser Zug sei aber abgefahren, betonte Wolfgang Zacher. Sicher sei, dass der Digitalfunk kommen wird. Man solle sich nun besser für die Orte, an denen noch keine Sendeanlagen geplant werden konnten um mögliche Standortalternativen kümmern.

red ch24

Quelle: chiemgau24.de

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