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Landrat Steinmaßl fühlt sich diskriminiert

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Landrat Steinmaßl fühlt sich diskriminiert.

Landkreis Traunstein - Während die Diskussion um einen Nachfolger entbrannt ist, gibt sich Hermann Steinmaßl noch nicht geschlagen: Die Altergrenze sei eine Diskriminierung!

Die Stellungnahme des Landrats Steinmaßl:

„Im Mittelpunkt meiner Arbeit sowie der Arbeit des Kreistags stehen die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Traunstein. (...) Diese Aufgabe macht mir Freude, und ich widme ihr meine ganze Kraft. Ich fühle mich fit genug, sie noch lange erfüllen zu können, und würde das auch gern tun. Das habe ich in den letzten Monaten mehrfach öffentlich erklärt, und daran hat sich nichts geändert.

Ich bleibe auch dabei: Die Altersgrenze ist eine Diskriminierung. Man kann mit 65 oder auch älter Ministerpräsident bzw. Minister werden, aber nicht mehr Landrat oder hauptamtlicher Bürgermeister. Dabei werden Minister bestellt, Bürgermeister und Ländräte aber direkt vom Volk gewählt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die letztendliche Entscheidung treffen können, wen sie wählen wollen. Noch dazu, wenn ja schließlich alle Menschen länger arbeiten sollen.

Ob ich mich über 2014 hinaus als Landrat für den Landkreis Traunstein einsetzen darf, wird der Bayerische Landtag mit der anstehenden Änderung des Gemeinde- und Landkreiswahlgesetzes beschließen. Jede und jeder einzelne Abgeordnete entscheidet dabei nach seinem Gewissen."

An der Altersgrenze wird wohl nicht mehr gerüttelt

Hermann Steinmaßl appelliert somit an die einzelnen Landtagsabgeordneten, die in ihrer Entscheidung frei sind. Die CSU-Landtagsfraktion hatte jedoch erst am letzten Wochenende beschlossen, dass es bei der Altergrenze von 65 Jahren bleibt. Erst ab 2020 soll diese Altergrenze auf 67 Jahre angehoben werden.

Die CSU im Landkreis hat sich offenbar schon damit abgefunden, dass an der Altersgrenze nicht mehr gerüttelt wird. Auf Anfrage von chiemgau24 erklärte der Kreisvorsitzende Klaus Steiner, dass man bereits einen Fahrplan zur Nachfolgersuche erstellt habe.

Finden Sie die Altergrenze von 65 Jahren ebenfalls diskriminierend? Kommentieren Sie unten!

mg 

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