Für die Badesicherheit im Einsatz

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Ob in Schwimmbädern oder an Seen und Flüssen: Die Ortsgruppen der BRK-Kreiswasserwacht Traunstein sind im Notfall zur Stelle und leisten qualifizierte Hilfe.

Traunstein - Gerüstet für die Badesaison: Rund 850 aktive Wasserwachtler sorgen an Seen, Schwimmbädern und Flüssen im Landkreisgebiet für die Sicherheit der Badegäste.

Mit dem Beginn der Badesaison öffnen viele Bäder in diesen Tagen ihre Pforten. Bereits am kommenden Wochenende erwartet die Wasserwacht vermehrt Badegäste und Wassersportler an den bayerischen Seen, Schwimmbädern und Flüssen. Auch die 19 Ortsgruppen der BRK-Kreiswasserwacht Traunstein haben sich auf den zu erwartenden Ansturm der Badegäste eingestellt. „Die Gruppen sind bereit für den Dienst“, berichtete Hans-Michael Weisky, der Vorsitzende der BRK-Kreiswasserwacht, und betonte: „Wir werden wie gewohnt präsent sein.“

Rund 850 aktive Wasserwachtler sorgen an den stationären Rettungsstationen der Wasserwacht im Landkreisgebiet für die Sicherheit der Badegäste. Zusätzlich betreibt der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) eine mobile Schnelleinsatzgruppe (SEG) Wasserrettung in Obing. Eine weitere mobile SEG wird derzeit im Bereich Waginger See/Tachinger See aufgebaut. „Die zweite mobile SEG soll künftig den östlichen Landkreis abdecken“, erklärte Weisky. Derzeit wird noch an der Garage gebaut, das Einsatzfahrzeug soll im Juni geliefert werden. Bereits jetzt 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist die Rettungsstation in Chieming.

Die Beaufsichtigung des Badebetriebs durch ausgebildete Wasserretter und Rettungsschwimmer ist auch dringend nötig, wie 98 Lebensrettungen aus dem Wasser durch die bayerischen Wasserwachtgruppen im Jahr 2013 belegen.

Tragische und nicht selten auch tödliche Unfälle blieben im Freistaat aber trotz der Wachsamkeit der Wasserwacht auch im Vorjahr nicht aus. Leichtsinn, Selbstüberschätzung, Kreislaufprobleme wegen zu starker Sonnenbestrahlung sind die häufigsten Gründe dafür. „Unbegreifliche Verantwortungslosigkeit und unfassbarer Leichtsinn bringt viele Schwimmer schnell in regelrechte Todesgefahr“, kritisierte Ulrike Scharf, Landesvorsitzende der Wasserwacht Bayern. „Immer wieder ertrinken Kleinkinder, die unbeaufsichtigt ohne Schwimmhilfen ins tiefe Wasser geraten. Auch zählen immer wieder Betrunkene zu den Todesopfern.“

Damit das Baden zu einem sicheren Vergnügen wird, empfiehlt Scharf ein paar einfache Regeln zu beachten. So ist es wichtig, nicht übermüdet, stark erhitzt, mit vollem Bauch oder gar unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser zu gehen. Ebenfalls unterlassen sollte man das Rennen am Beckenrand, das Schwimmen und Tauchen im Bereich von Sprunganlagen sowie das Stoßen anderer Personen ins Wasser. Zeit, das Wasser zu verlassen wird es bei Sturm, Gischt oder Gewitter oder auch wenn man zu frieren beginnt. Nichtschwimmer wird zudem dringend davon abgeraten, aufblasbare Schwimmkörper als Schwimmhilfen zu verwenden. Sollte es zu einem Unfall kommen, kann über die Notrufnummer 112 schnelle und wirksame Hilfe gerufen werden.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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