Kette war schon ins Fleisch eingewachsen

Kühe misshandelt! Landwirt muss Strafe zahlen

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Traunstein/Seeon-Seebruck - Weil zwei seiner Kühe viel zu eng angebunden waren und sich verletzten, muss ein Bauer nun eine Geldstrafe zahlen - viel wurde darüber aber nicht öffentlich. 

Zwei verletzte Rinder stellte das Veterinäramt bei der Kontrolle im August 2017 fest: Die Tiere waren so eng angebunden, dass sie im Nacken schon deutlich verletzt waren. In einem Fall war die Kette sogar schon ins Fleisch eingewachsen. Bewegt sich das Tier, wird die Haut und das darunter liegende Gewebe durch die Kette wie von einer Säge durchtrennt, argumentierte die Staatsanwaltschaft. Das Schmerzempfinden von Rindern ähnele dem des Menschen.

Das Amtsgericht Traunstein sprach gegen den Landwirt aus dem Gemeindebereich Seeon-Seebruck einen Strafbefehl aus. Weil der Bauer seinen Einspruch dagegen zurückzog, kam es zu keiner Verhandlung. Das Amtsgericht Traunstein bestätigte auf Nachfrage von chiemgau24.de, dass der Landwirt nun wegen Tiermisshandlung eine Geldstrafe zahlen muss, der Strafbefehl wurde am Mittwoch rechtskräftig. Weil es aber zu keiner öffentlichen Verhandlung kam, wurde die Höhe der Strafe nicht bekannt

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Andreas Arnol

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