"Keine Gefahr": Kösterke gegen Hallen-Sperrung

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Die Traunsteiner Franz-Eyrich-Turnhalle - am Montag wurde sie aus Sicherheitsgründen sofort geschlossen.

Traunstein - Nun schaltet sich auch Ex-OB Kösterke in die Diskussion um die Notsperrung der Franz-Eyrich-Halle ein. In seiner Amtszeit habe es dort nie eine Gefahr für Leib und Leben gegeben.

Lächeln bei der Amtsübergabe: Manfred Kösterke (rechts) und sein Nachfolger, Oberbürgermeister Christian Kegel.

In den Diskussionen um die Schließung der Traunsteiner Franz Eyrich Turnhalle hat sich jetzt überraschend der ehemalige Oberbürgermeister Manfred Kösterke eingeschaltet. Auf seiner Facebook-Seite ist zu lesen, dass er die Entscheidung der Stadt die Halle pauschal zu sperren, nicht nachvollziehen kann. Diese Entscheidung Anhand eines Gutachtens ist schon in seiner Amtszeit bekannt gewesen, schreibt Kösterke weiter, der selbst Mitglied im Turnverein Traunstein ist. Laut seinen Angaben ist die Nutzung unter seiner Regie als OB unter der Auflage geduldet worden, dass der Turnverein die Schneelasten vom Dach der Halle abräumt. Ohne Schneelast weist die Halle kein Standsicherheitsproblem auf, so Kösterke.

In seiner Amtszeit sei alles peinlich genau eingehalten worden. Es habe nie eine Gefahr für Leib und Leben bestanden. Die Wendung der Stadt kann er nicht verstehen, es hat genug Zeit gegeben vor dem Winter mit dem Verein zu reden. Unverständlich ist ihm auch die Sperre bis April, egal ob Schnee oder kein Schnee auf dem Dach liegt. Oberbürgermeister Kegel verteidigte dagegen kürzlich die Schließung der Franz-Eyrich-Halle.

xe/Bayernwelle Südost

Quelle: chiemgau24.de

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