Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pflegeeinrichtungen fühlen sich „allein gelassen“

Große Angst vor Omikron Welle: Hohenfried e.V. aus Bayerisch Gmain fordert Hilfe von Politik

Die Omikron Variante des Covid-19 Virus macht den Leuten, vor allem im Bereich der Pflege immer größere Sorgen. Die hohe Ansteckungsgefahr und die rasche Verbreitung sorgen für eine „kritische Situation“. Nun fordert der Hohenfried e.V klare Kommunikation und Hilfe von der Politik.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Bayerisch Gmain - Die Verantwortlichen von Pflegeeinrichtungen dürften bei den aktuellen Omikron-Prognosen der Experten stark beunruhigt sein: Die Mutation wird innerhalb kürzester Zeit von Mensch zu Mensch übertragen, die Ansteckungsgefahr ist höher als bei bisherigen Mutationen.

Großer Grund zur Sorge für Einrichtungen, die Schutzbefohlene betreuen, denn wenn das Pflegepersonal innerhalb kürzester Zeit krankheits- oder quarantänebedingt ausfällt – wer steht dann noch für die Betreuung zur Verfügung? Eine sehr kritische Situation, die auch dem Hohenfried e.V., einer Einrichtung für Menschen mit Assistenzbedarf in Bayerisch Gmain, droht. „Wie es die Behörden vorschreiben, haben wir unsere Notfallpläne bereits aktualisiert und suchen händeringend nach möglichem Not-Personal, wenn der Ernstfall eintritt.

Auch plädieren wir für Corona-Schutzimpfungen, die bei der Variante Omikron vor schwereren Verläufen schützen. Trotzdem befürchten wir trotz Impfungen eine hohe Ansteckungsgefahr“, so der Vorstand des Hohenfried e.V., Nikolaus Perlepes. Vonseiten der Politik kam leider bislang noch nicht genügend Unterstützung, welche die Betreuung der Schutzbefohlenen in einem Notfall absichern könnte. Wie auch so viele andere Pflegeeinrichtungen fühlt sich der Hohenfried e.V. „alleine gelassen“.

„Diese Situation können wir nur mit vereinten Kräften stemmen – wir benötigen die volle Unterstützung der Politik und der Behörden, um Notfall-Pflegepersonal zu erhalten. Finanzielle Hilfen werden nur sehr schleppend oder gar nicht gezahlt. Vonseiten der Behörden erhoffen wir ein konkretes Angebot zur Gewinnung von zusätzlichem Pflegepersonal. Es ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, auf diese prekäre Situation aufmerksam zu machen“, betont der Hohenfried-Vorstand. Deshalb hat sich der Hohenfried e.V. an die heimische Politik gewandt, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. „Wir brauchen die Pflege- und Hilfskräfte bereits jetzt, damit wir das Personal noch vor dem Ernstfall einschulen können.

Wenn gemeinsam an einem Strang gezogen wird, können wir im Ernstfall am besten reagieren“, so Perlepes. Der Hohenfried e.V. ist dankbar für jegliche Unterstützung – Menschen, die sich für Hohenfried als Hilfskräfte im Ernstfall engagieren möchten, können sich jederzeit im Personalbüro, Telefonnummer 08651/7001-107 oder per E-Mail unter mitarbeiten@hohenfried.de melden – der gemeinnützige Verein dankt für jegliche Unterstützung.

Pressemitteilung Hohenfried e.V.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Kommentare