Höhenrettung im Einsatz

Retter üben den Ernstfall in luftiger Höhe

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In luftiger Höhe bewegten sich die Retter bei einer Übung am Viadukt in Traunstein
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Traunstein - In ungefähr 50 Meter Höhe übte die Höhenrettungsgruppe aus Obing in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den Ernstfall auf einem Baukran an der Baustelle der Banbrücke Viadukt.

Am vergangenen Samstag übte die Höhenrettungsgruppe aus Obing unter der Leitung von Jürgen Baumgärtner, Mitglied der Feuerwehr Surberg, am Baukran der Fa. Schmölzl an der Baustelle Viadukt, den Ernstfall. Angenommen wurde ein Kreislaufzusammenbruch des Kranfahrers auf dem ca. 50m hohen Baukran neben der Bahnbrücke Viadukt in Traunstein. Diese Übung wurde mit Genehmigung der Fa. Schmölzl und der deutschen Bahn in einer Zeit von 2 Stunden durchgeführt. Die Problematik einer solchen Rettung besteht darin, dass die Feuerwehren über keine Rettungsgeräte verfügen, die in diese Höhe vordringen kann und somit auf die Höhenrettung zurückgegriffen werden muss.

Bilder von der Übung am Viadukt

Bilder von der Übung der Rettungskräfte

Die Höhenrettung ist eine Einheit mit einer 80- stündigen Sonderausbildung für die spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen, wie in den Bergen die Bergwacht oder die Bergrettung. Sie müssen jährlich ein Übungspensum von mindestens 72 Fortbildungs- und Übungsstunden absolvieren.

Die verletzte Person wurde durch einen Rettungsassistenten erstversorgt, zur Rettung vorbereitet und anschließend in einer Rettungswanne über eine von den Rettern aufgebaute Schrägseilbahn zu Boden gebracht. Mit einem Höhenretter zur Betreuung an seiner Seite wurde der Gerettete anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Quelle: chiemgau24.de

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