"Höllenqualen" für den Zehnjährigen

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Traunstein - Das Verfahren gegen einen 29-Jährigen, der seinen Stiefsohn brutal misshandelt haben soll, wurde nun ans Landgericht verwiesen. Der Angeklagte wies alle Schuld zurück.

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Prozessbeginn: Misshandlung von Stiefsohn?

Im Prozess gegen einen 29-Jährigen aus Siegsdorf wegen gefährlicher Körperverletzung an seinem Stiefsohn ist kein Urteil gefallen. Da der Mann gestern vor dem Amtsgericht Traunstein alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückwies, wurde die Strafsache an das Landgericht verwiesen.

Laut Anklageschrift soll der Stiefvater seinen damals 10 Jahre alten Sohn "Höllenqualen" zugefügt haben. Das Martyrium für den damals Zehnjährigen soll 2007 begonnen haben. Zu dieser Zeit zog seine Mutter mit ihm in die Wohnung des Beschuldigten in Grabenstätt. Laut Anklage reichten die Misshandlungen von schmerzhaften Schlägen bis über Fußtritten und einer Bedrohung mit einem Fleischmesser an den Hals des Buben.

Der Stiefvater soll dem Jungen mit einem Ast beim Brennholz sammeln geschlagen und einen Küchenteller auf seinen Kopf zerschmettert haben. Auch soll er vor seinen Augen einen Fisch aus dem Aquarium geholt und diesen bei lebendigen Leib mit einem Feuerzeug angezündet haben.

Die Qualen für den heute 14-Jährigen endeten erst, als sich seine Mutter von dem Mann trennte. Der Bub offenbarte sich der Mutter und diese schaltete die Polizei ein.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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