Stadtratsdebatten bald im Internet?

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Traunstein - Die Junge Union möchte als Stimme der Jugend agieren und zukünftig Stadtratsdebatten im Internet übertragen.

Das zur überregionalen „Get Together Familie“ gehörende Experiment einer ersten Schwarzen Stunde vom 16. März mit dem Thema: „Die Junge Union Traunstein fordert die komplette Übertragung sämtlicher Stadtratsdebatten im Internet!“ ist ein erfolgreicher Start eines neuen kommunalpolitischen Veranstaltungsformats in Traunstein.

Die Junge Union in der Stadt Traunstein als STIMME DER JUGEND möchte damit über die parteipolitischen Grenzen hinweg vor allem politisieren, anstatt demonstrieren, sowie pragmatische nicht dogmatische Denkansätze für eine junge Kommunalpolitik in Traunstein liefern. In der Folge möchte sie vor allem die Jugend als Minderheit zum politischen „Ungehorsam“ aufrufen.

So auch Christopher Waldner (stv. Ortsvorsitzender) in seiner Einführung zur 1. Schwarzen Stunde: „Wir müssen Plattformen schaffen, der Jugend zuhören und vor allem querdenken“. Sein Kollege Konrad Baur (stv. Ortsvorsitzender) pflichtete dem bei: „Wir müssen die Jugendlichen und ihre Ideen ernst nehmen und gleichzeitig vehement und einig vertreten."

All diese selbstgesteckten Ziele werden nun mit der Schwarzen Stunde, in der klare Handlungsaufträge formuliert werden und eine Position zu einem kommunalpolitischen Thema gefunden wird, umgesetzt. So wurden in der 1. Schwarzen Stunde nach einer hitzigen und qualitativ hochwertigen Diskussion mit allen Besuchern über die Vor- und Nachteile sowie den Umsetzungsmöglichkeiten und Kompromissen eine Position zur öffentlichen Übertragung von Stadtratsdebatten gefunden. Auch müsse man sich dabei im Rahmen des Datenschutzes bewegen, so Doreen Hönicke (Pressesprecherin des Ortsverbandes).

Nun werden sowohl die Ergebnisse, als auch die beschlossene Position in den Stadtrat der Stadt Traunstein eingeführt. Insofern darf man gespannt sein. Der Organisator Philipp Waldner freute sich über soviel Anklang und fundierte Argumente zum ersten Thema der Schwarzen Stunde. Über eines waren sich alle Anwesenden einig: Eine Stunde ist definitv zu kurz!

Ressort Presse des JU OV Traunstein/dh

Quelle: chiemgau24.de

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