Eine Maßnahme um den Stau zu lösen

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Traunstein - Mit 1,8 Millionen Euro werden demnächst Verkehrsprojekte im ganzen Landkreis zusätzlich gefördert. Profitieren werden auch Geh- und Radwege.

Mit 1,8 Mio. Euro wird der Freistaat Bayern demnächst Verkehrsprojekte im Landkreis Traunstein zusätzlich fördern. Das hat der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann jetzt auf Anfrage dem Traunsteiner Stimmkreisabgeordneten Klaus Steiner mitgeteilt.

Im Einzelnen geht es um den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Emertsham und Harpfing mit einer Förderung von 215.000 Euro, dem Ausbau der Kreisstraße TS 1 zwischen Zweckham und Hurtöst mit Neubau eines Geh- und Radweges und eines Kreisverkehrs mit einer Förderung von 820.000 Euro, den Ausbau mit Neubau eines Geh- und Radweges an der Kreisstraße TS 5 zwischen Sappl und der Landkreisgrenze Berchtesgadener Land mit 645.000 Euro, sowie den Neubau eines Geh- und Radweges zwischen Kienberg und der Gemeindegrenze Altenmarkt an der Kreisstraße TS 31 mit 140.000 Euro.

Bei der jährlichen Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz hatte MdL Klaus Steiner Verkehrsminister Joachim Herrmann auf die Verkehrsprojekte im Landkreis Traunstein hingewiesen und um eine bestmögliche Förderung gebeten.

Steiner nutzte dabei auch die Gelegenheit, Minister Herrmann auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Bundesstraße 299/304 hinzuweisen. Er verwies dabei auf ein gemeinsames Schreiben, das er zusammen mit dem Informationskreis der Wirtschaft Traun/Alz an Bundesverkehrsminister Dobrindt gerichtet hatte. Darin werden der sechsstreifige Ausbau der A8 bis zur Landesgrenze, die Erweiterung und der Lückenschluss der A94, die Realisierung der Ortsumfahrung in Garching a. d. Alz, Tacherting/Trostberg, Altenmarkt mit Aubergtunnel und Nunhausen/Matzing, sowie der Bau der Ortsumfahrung Obing gefordert.

Steiner und Konrad Sterflinger, Vorsitzender des Informationskreises der Wirtschaft Traun/Alz, verweisen in dem Schreiben erneut auf die herausragende Bedeutung der Nord-Süd-Achse, B299 neu für die Betriebe in der Region. Dies sei für die Konkurrenzfähigkeit und damit für die weitere wirtschaftliche Sicherheit und damit für Arbeits- und Ausbildungsplätze von größter Bedeutung.

Darüber hinaus seien die verkehrsbedingten Belastungen durch den stehenden Verkehr und Ausweichverkehre über Landstraßen und durch Ortschaften auf Dauer nicht zu vertreten. Dies führe zu nicht mehr hinnehmbaren Belastungen für die Bevölkerung.

Dem Bayerischen Verkehrsminister war bei diesem Gespräch bewusst, dass es jetzt darauf ankomme, die anstehenden Projekte in der weiteren Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans entsprechend zu platzieren.

Pressemeldung MdL Klaus Steiner (CSU)

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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