2015 zwischen Peterskirchen und Taufkirchen

Schrecklicher Motorradunfall: Prozess vor dem Landgericht Traunstein

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Schrecklicher Motorradunfall vor dem Landgericht: Wer hatte Schuld?
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Traunstein/Peterskirchen/Taufkirchen – Im August 2015 waren bei einem schrecklichen Unfall zwischen Peters- und Taufkirchen 201 zwei Motorradfahrer ums Leben gekommen. Welcher von beiden hatte Schuld?

Im August 2015 ist es passiert: ein schrecklicher Unfall zwischen Peterskirchen und Taufkirchen. Zwei Motorradfahrer kollidieren mit ihren Maschinen. Der eine stirbt noch am Unfallort, der andere nur kurze Zeit später im Krankenhaus. Im Prozess geht es um die Frage der Schuld: Für wen war der Unfall unvermeidbar? Nach fast einem halben Jahr wird die Verhandlung am 14. Mai fortgesetzt.

Hintergrund:

Bei der Familie von Dennis D., einem der beiden tödlich verunglückten Fahrer, hatten sich Zweifel an der Richtigkeit der Ermittlungen zu dem schrecklichen Unfall wie auch an dem Gutachten dazu entwickelt. Sie strengte ein zweites an. Schließlich kam es zum Zivilprozess, der am 14. Mai vor dem Landgericht Traunstein fortgesetzt wird.

Darum geht es:

Die zentrale Frage ist: Welcher der beiden Fahrer war zum Unfallzeitpunkt in einer Kurve auf der anderen Fahrbahn? Also: Für wen war der Unfall unvermeidbar? Dennis D. war an diesem Tag mit vier weiteren Motorradfahrern unterwegs, jeder auf seiner Maschine. Dennis selbst hatte seine Freundin als Sozia mit auf seinem Krad. In einer aus Dennis´ Sicht Rechtskurve kam es zur Kollision.

Schlimmer Motorradunfall an der Landkreisgrenze

Von den Mitfahrern im Pulk von Dennis über die Ersthelfer bis zu Polizeibeamten am Unfallort: Das Gericht hat bisher Zeugen befragt und handschriftliche Skizzen vom Unfallort machen lassen und/oder sich diese erklären lassen. Dabei geht es im Wesentlichen um

  • die Lage der Motorräder,
  • die Lage der verunfallten Fahrer,
  • sowie um Spuren von eventuell stattgefunden Verschiebungen von Personen aber auch Fahrzeugen im Rahmen der ersten Maßnahmen nach dem Unfall vor Ort.

Es geht dabei auch um die zeitliche Einordnung: Wann hat es wie vor Ort ausgesehen? Heißt wohl soviel wie eine Rekonstruktion der Ereignisse anhand der Zeugen.

chiemgau24.de berichtet vom Prozesstag am 14. Mai aus dem Landgericht in Traunstein.

Quelle: chiemgau24.de

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