Weitere Ermittlungen - Urteil gegen Freilassinger verschoben

"Kanacken" um Zeche geprellt, Notruf missbraucht,... 

  • schließen
  • Weitere
    schließen
  • schließen

Traunstein - Zechprellerei, Beleidigungen und Notruf-Missbrauch: Das Urteil gegen ein Pärchen vor dem Amtsgericht lässt auf sich warten, weil die beiden noch einiges mehr auf dem Kerbholz haben.

Ein 31-jähriger Freilassinger und seine Begleiterin sind gestern vor dem Traunsteiner Amtsgericht noch einmal davongekommen - nicht, weil sie freigesprochen wurden, sondern weil noch einige weitere Vergehen im Raum stehen. 

Nach Auskunft des Amtsgerichtes wurde der Prozess gegen den 31-Jährigen ausgesetzt, weil die Polizei in anderen Fällen nun Ermittlungen aufgenommen hat. Das Verfahren gegen seine Begleiterin wurde eingestellt, weil neue, schwerere Vorwürfe hinzugekommen sind: Über 40 Diebstähle werden ihr nun außerdem vorgeworfen

Die Vorwürfe vom März 2016

Im März 2016 sollen sie in einer Traunsteiner Gaststätte für gut 42 Euro gegessen und getrunken haben - und verschwanden, ohne zu bezahlen. Bei einem anschließenden Streit vor dem Lokal bezeichnete der Mann die Mitarbeiter schließlich als "Kanacken"

Wenige Stunden später meldete er sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft über den Notruf bei der Polizei: Im Spielcasino am Bahnhof säßen zwei Taxifahren, die Bier trinken und danach Fahrgäste befördern würden. Die Anklage lautete auf Betrug, Beleidigung, Vortäuschen einer Straftat und Missbrauch von Notrufen. Wann die beiden wieder vor Gericht erscheinen müssen, steht noch nicht fest. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser