VPI: "Es ging zu wie im Taubenschlag"

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Polizeivizepräsident Peter Mauthofer.
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Traunstein - Polizeivize Peter Mauthofer zeigte sich erleichtert, ob der Amtseinführung des neuen Dienststellenleiters der VPI Traunstein: "Die vergangenen Jahre ging es zu wie im Taubenschlag."

Der Neue, Gerhard Meier, sei nun der vierte Dienststellenleiter in den vergangenen dreieinhalb Jahren, erklärte Polizeivizepräsident Peter Mauthofer in seiner Ansprache. Doch wie kommt es zu so einer hohen, personellen Fluktuation an der Führungsspitze der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Traunstein? Das sei dem sehr guten Polizei-Förderungskonzept geschuldet, berichtet Mauthofer. "Das ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Aufgabe der Polizei, seine Mitarbeiter zu fördern." Nach Volker Klarner, Dominik Fischer und Christian Langenmair ist Gerhard Meier nun der vierte "Chef" der Verkehrspolizei in nur dreieinhalb Jahren.

Kriminaloberrat Klarner hatte die Dienststelle als frischgebackener Absolvent der Hochschule der Polizei am 1. November 2011 übernommen und wechselte 2013 zum Sachgebiet Kriminalbekämpfung in das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Die Nachfolge trat im direkten Wechsel dann Dominik Fischer an, der im Rahmen seiner Führungsbewährung die Inspektion für ein halbes Jahr leitete. Im September 2014 begann er mit dem Studium an der Hochschule der Polizei. Bis zum Dienstantritt von Gerhard Meier lagen die Geschicke der VPI in Händen von Christian Langenmair, der ebenfalls das Auswahlverfahren für den Aufstieg in die 4. Qualifikations-Ebene durchläuft.

Zu Meier's Amtseinführung meinte Mauthofer anerkennend: "Sein Werdegang hat gezeigt, dass er sehr flexibel ist." Der gebürtige Burhauser war in seiner 35-jährigen Polizei-Karriere bereits bei der Bereitschaftspolizei in Dachau und Dienstgruppenleiter bei verschiedenen Polizeiinspektionen - zuletzt in Freilassing. "Zu seinen besonderen Herausforderungen der vergangenen Jahre gehörte der Hubschrauber-Absturz am Teisenberg und das Hochwasser im Juni 2013", so der Polizeivizepräsident.

Amtseinführung bei der VPI Traunstein

Interessant sind aber auch die Anfänge von Meier's Polizei-Karriere: Um zwei Tage Schulfrei zu bekommen, machte der Burghauser die Einstellungs-Prüfung bei der bayerischen Polizei. "Ich bin da ganz offen hingefahren und wollte eigentlich gar nicht zur Polizei gehen, weil ich ja gar nicht gewusst habe, was einen da erwartet." Doch Meier wurde genommen und ist nun der neue "Chef" der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein.

Damit verbunden ist aber auch ein weitreichendes Aufgabengebiet. Die VPI Traunstein ist, neben der A8 und A94, auch für alle Bundes- und Nebenstraßen in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting zuständig. Den Verkehr auf diesen Verkehrsadern möglichst ohne größere Behinderungen am Fließen zu halten, ist nur eine der zahlreichen Aufgaben des zirka 60-köpfigen Teams der VPI Traunstein. Aufgaben, denen sich Meier durchaus gewachsen sieht: "Sicherheit und Ordnung kann aber nur durch gemeinsames Handeln aller Behörden geschaffen werden. Und nur gemeinsam können wir die Aufgaben lösen", so der neue Dienststellenleiter.

Quelle: chiemgau24.de

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