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Aktion in Traunstein: 20 Jahre Kinderrechte

Traunstein - „Kinder haben Rechte“: Oberbürgermeister Manfred Kösterke will das Thema Kinderrechte durch eine Ausstellung von Unicef in der „Alten Wache“ ins Bewußtsein der Öffentlichkeit und der Menschen rücken.

„Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und sie brauchen deshalb unseren besonderen Schutz“, sagt Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Die Stadt erinnert deshalb besonders im Jubiläumsjahr an die Kinderrechstkonvention der Vereinten Nationen.

Vor 20 Jahren hat die UN-Generalversammlung per Gesetz den Kindern mehr Rechte und Schutz eingeräumt. Bis auf die USA und Somalia haben alle Länder der Welt die Konvention ratifiziert. In der „Alten Wache“ im Rathaus erwartet die Besucher der Ausstellung eine Reihe Broschüren mit Hintergrundinformationen.

Im Mittelpunkt steht der schwarze Kontinent. Gerade arme Kinder in Afrika werden oft als Kindersoldaten mißbraucht, zum Mord angestiftet. Sie bekommen keine Bildung, werden geschlagen und zur Zwangsarbeit auf Felder geschickt.

Hunger und Elend, Ausbeutung und Gewalt in der Familie ist leider zum Problem vieler Kinder auf der ganzen Welt geworden. Die Bilder und Texte an der Wand verdeutlichen diese Ungerechtigkeit. Es wird nichts beschönigt, dem Besucher wird die bittere Realität vor Augen gehalten. Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, setzt sich seit 1946 für die Rechte der Kinder ein. Ursprünglich um Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen.

Höhepunkt der Veranstaltung in Traunstein ist der Aktionstag am 20. November, also am Jahrestag der Unterzeichnung der Kinderrechtskonvention. Kinder und Jugendliche ziehen dann mit Rommeln vom Maxplatz zum Rathaus, um lautstark auf ihre Rechte aufmerksam zu machen. (sf)    

Rubriklistenbild: © sf

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