Gibt es noch genug Hausärzte in der Region?

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Landkreis - Medizinstudenten lassen sich kaum noch mit einer Praxis im ländlichen Raum nieder. Doch ist das noch Zukunftsmusik oder ist die Situation bereits jetzt beängstigend?

Die heimische Politik will den Ärztemangel auf dem Land bekämpfen - in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sieht es derzeit noch recht gut aus. Das zeigt eine Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung aus dem vergangenen Jahr. Demnach gibt es im Bereich Traunstein einen Versorgungsgrad von rund 122 Prozent. Das heißt: es gibt im Schnitt mehr Hausärzte, als nötig. Ähnlich gut sieht es auch noch im Bereich Traunreut/Trostberg aus. Dort liegt der Versorgungsgrad bei fast 111 Prozent.

Im Berchtesgadener Land ist die Situation sogar noch besser. Im Bereich Berchtesgaden gibt es einen Versorgungsgrad von rund 153 Prozent. Im Bereich Bad Reichenhall liegt dieser Wert bei gut 136 Prozent. In Freilassing sind es immerhin rund 129 Prozent. Eine Region gilt als unterversorgt, wenn der Wert auf unter 90 Prozent rutscht.

Trotz der derzeit noch guten Zahlen will die heimische Politik handeln. Sie befürchtet innerhalb der nächsten Jahre einen Hausärztemangel in der Region. Demnach wird der Job immer unattraktiver. Medizinstudenten lassen sich kaum noch mit einer Praxis im ländlichen Raum nieder.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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