Streit unter Arbeitern in Traunreut

32-Zentimeter-Messer gezückt: Leiharbeiter verurteilt

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Traunstein/Traunreut - Kollegen konnten ihn noch stoppen, doch ein großes Messer hatte ein polnischer Leiharbeiter schon in der Hand: Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung wurde er nun verurteilt. 

Eine Freiheitsstrafe von 15 Monaten ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung verhängte das Amtsgericht Traunstein am Montag gegen einen 22-jährigen polnischen Leiharbeiter, berichtet das Traunsteiner Tagblatt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er im Juli 2016 mit einem 32 Zentimeter langen Messer auf seinen Vorarbeiter losgehen wollte

In einer Firmenwohnung in der Traunreuter Hermannstädter Straße kam es damals zu der Auseinandersetzung. Hintergrund war die Kündigung des 22-Jährigen und die Frage, ob er trotzdem in einer der Firmenwohnungen wohnen bleiben könne, berichtet das Traunsteiner Tagblatt weiter. 

Auch wenn Fingerspuren auf dem Messer fehlten versicherten mehrere Zeugen, dass der Pole das Messer bereits in der Hand hatte - er konnte von seinen Kollegen überwältigt werden. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde das Urteil noch im Gerichtssaal rechtskräftig. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © red

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