Ein TrauDi für den Oberbürgermeister

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Der erste von 200 TrauDis ging an Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke.

Traunstein - Oberbürgermeister Manfred Kösterke hat den ersten TrauDi überreicht bekommen. Was TrauDis sind und warum der erste an Kösterke ging.

TrauDi kommt von „Trau dich“, ist eine Holzfigur, die es in verschiedenen Größen gibt und für einen Menschen steht, der sich etwas traut, der sich traut seine Stärken zu zeigen und Mut hat, Grenzen zu übersteigen. Die Holzfiguren werden in den kommenden Monaten das Stadtbild Traunsteins mit prägen und auch in weiteren Städten und Gemeinden des Landkreises zu sehen sein. Sind die TrauDis doch Symbolfigur der Oberbayerischen Kulturtage und Jugendkulturtage, die vom 13. bis 20. Juli im Landkreis Traunstein in Kooperation zwischen dem Bezirk Oberbayern, dem Landkreis Traunstein, Städten und Gemeinden und vielen Vereinen und Gruppen in der Region stattfinden.

Der erste TrauDi, die als Symbolfiguren insbesondere auch für Inklusion stehen, wurde am Montagvormittag im Foyer des Traunsteiner Rathauses im Beisein von Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums Traunstein (SFZ) an Oberbürgermeister Manfred Kösterke übergeben. Auch viele Traunsteiner Stadträte, Personen aus Ämtern und Schulen, die im Bereich der Inklusion aber darüber hinaus auch in integrativen Tätigkeiten beschäftigt sind, waren zu dem Übergabetermin gekommen.

TrauDis sind Leuchtturmprojekt 

„Ein Leuchtturmprojekt“ sind die Traudis betonte der Oberbürgermeister, das einerseits die kreative Kompetenz der Schüler darstelle und andererseits die Schüler mit Firmen, der Stadt und der Staatlichen Berufsschule I Traunstein zusammenbringe, und zu einem späteren Zeitpunkt auch Handel und Gewerbe und das Stadtmarketing Traunstein mit einbeziehe betonte Kösterke und lobte nochmals die hohe künstlerische Kompetenz der Schüler, die sich in der Gestaltung der Symbolfiguren für die Jugendkulturtage im Landkreis viel Mühe gegeben hätten. Rund 200 TrauDis wurden von der Schreinerei Schützinger Traunstein in verschiedenen Größen zugeschnitten und von den Schülern der drei Förderzentren Ruhpolding, Traunreut und Traunstein bestückt und beschriftet. Die Maler- und Lackiererklasse der BS I sorgte für die nötige haltbare Oberflächenbehandlung.

TrauDis wecken Kreativität

Kira Nay, Schulleiterin des SFZ Traunstein betonte, dass die Herstellung der TrauDis bei den Schülern viele kreative Kräfte geweckt habe. Dabei hätten die Schüler richtig Freude an dem Projekt entwickelt. Dieses habe in der Region eine breite Unterstützung gefunden, wofür sie sich ausdrücklich bei den Anwesenden bedankte. Die Botschaft der Holzfiguren sei immer die Gleiche: „Ich bin etwas Besonderes und ich suche meinen Platz unter den Menschen der Gesellschaft.“ Die Inklusions-Symbolfigur stehe für einen wertschätzenden Umgang miteinander und einen Blick auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen und habe daneben den Blick auf das gemeinsame Miteinander. Dabei ist das regional Projekt nicht auf die Stadt Traunstein beschränkt, sondern werde auf den gesamten Landkreis ausgedehnt. Werden doch in den kommenden Tagen alle 35 Bürgermeister der Städte und Gemeinden jeweils einen TrauDi überreicht bekommen.

Übergabe des ersten "TrauDi" an Manfred Kösterke

In Traunstein sind vielfältige TrauDi-Aktionen geplant, so wird unter anderem in der Zeit der Jugendkulturtage ein „Inklusionsbüro“ im Foyer des Rathauses eröffnet. Eine Ausstellung und ein „TrauDi-Spaziergang“ in Traunstein runden die kommenden Angebote ab.

Erster TrauDi geht an Oberbürgermeister Manfred Kösterke

Zum Abschluss erhielt Oberbürgermeister Kösterke den ersten TrauDi. Die Figuren seien in der Form alle gleich, sonst aber sehr unterschiedlich ausgeführt. „So wie wir Menschen“ betonte er und lobte die „tolle Aktion, die als regionaler Auftakt der Oberbayerischen Kulturtage und Jugendkulturtage diesen den nötigen Schwung verleihen werden.“

wz

Quelle: chiemgau24.de

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