Bob-Fahrerin wartet weiter auf Schadensersatz

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Traunstein - Im Prozess um den Bob-Unfall vom November 2009 am Königssee hat das Landgericht entschieden, dass die Forderung nach Schmerzensgeld begründet ist.

Das Landgericht Traunstein sieht die Klage gegen den Bob- und Schlittenverband im sogenannten Bob-Prozess als begründet an. Ebenso entschied das Gericht bei der Klage gegen den ehemaligen Startleiter. Die Klage gegen den internationalen Bobverband wurde dagegen abgewiesen.

Im Jahr 2009 war eine damals 21-jährige russische Bobpilotin in einen schweren Unfall am Königssee verwickelt und überlebte nur knapp. Im Eiskanal stießen zwei Bobs zusammen. Dabei verletzte sich die Frau lebensgefährlich. Mittlerweile musste sie knapp 40 Operationen über sich ergehen lassen. Deshalb möchte die Frau Schmerzensgeld und Schadensersatz einklagen. Wer das allerdings zahlen muss und wie hoch die Summe ist, das entscheidet sich erst in einem späteren Verfahren.

Aus dem Archiv: Der Bob-Unfall am Königssee

Bilder vom Unglücksort

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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