Traunstein möchte Deutschlands aktivste Stadt werden

Traunstein - Die Kreisstadt hat die zweite Runde im Städtewettbewerb „Mission Olympic“ des Deutschen Olympischen Sportbundes erreicht und damit seine Chancen auf den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ gewahrt.

Aus den Bewerbungen hat eine prominent besetzte Jury 28 Städte für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt. Bei Traunstein gab, unter anderem das umfangreiche Sportangebot den Ausschlag, wie das Organisationsbüro von „Mission Olympic“ in einem Schreiben an die Stadt mitteilte.

 „Fast 140 Städte haben sich bisher beworben, jede von ihnen mit beeindruckendem sportlichen Engagement und kreativen Ideen für das städtische Sportprogramm“, so der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Walter Schneeloch. Bei „Mission Olympic“ seien neben attraktiven Sport- und Freizeitangeboten auch Projekte zur Förderung von Bewegung und das ehrenamtliche Engagement sportlicher Mitmenschen gefragt.

Als Kandidatenstadt hat Traunstein nun die Aufgabe, möglichst viele Initiativen für die Teilnahme an „Mission Olympic“ zu motivieren. Gesucht sind Vereine, Teams und Personen, die durch ihr sportliches Engagement für mehr Aktivität in der Stadt sorgen. Oberbürgermeister Manfred Kösterke hofft bei dem Wettbewerb auf eine möglichst breite Unterstützung aus der Bevölkerung: „Vom Kleinkind bis zum Senior – jeder kann Punkte für Traunstein sammeln.“

Die 30 Mitgliedsvereine im Stadtverband der Sportvereine wird Kösterke in den nächsten Tagen informieren, wie sie die Bewerbung konkret unterstützen können. „Traunstein ist eine Sportstadt. Das sieht man schon an der Tatsache, dass statistisch gesehen jeder Bürger Mitglied in einem Sportverein ist“, so der Oberbürgermeister. Bemerkenswert sei auch das sportliche Engagement der Schulen und die Bereitschaft der Traunsteiner Bürger, sich an Aktionen zu beteiligen. „Erst beim Stadtradeln haben wir ja den Geist in unserer Stadt gezeigt. Wo sonst im Landkreis radeln über 250 Menschen zusammen 24 000 Kilometer für den Klimaschutz?“ Ende Oktober werden für die letzte Phase von „Mission Olympic“ fünf Finalstädte anhand der Städtebewerbung und der aktivierten Initiativen ausgewählt.

Im Sommer 2010 bringen die Finalstädte ihre Bürgerinnen und Bürger richtig in Bewegung: Sie werden jeweils Veranstalter eines Festivals des Sports, dem Finale von „Mission Olympic“. Drei Tage lang laden Vereine und Sportgruppen der Region mit einem vielseitigen Angebot zum Mitmachen ein. Mit jeder sportlichen Aktivität bringen die Traunsteiner ihre Stadt einen Schritt weiter in Richtung Titelgewinn.

Die Siegerstadt erhält neben der Auszeichnung als „Deutschlands aktivste Stadt“ auch 75 000 Euro zur Förderung des Breitensports, die vier weiteren Finalstädte werden mit jeweils 10 000 Euro prämiert. Mit „Mission Olympic“ möchten die Initiatoren, der Deutsche Olympische Sportbund und Coca-Cola Deutschland, den Breitensport nachhaltig fördern und eine aktive Lebensweise in den Mittelpunkt stellen.

Quelle: chiemgau24.de

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