Wunschdenken oder Wirklichkeit?

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Im Rahmen des Projekts "Traunstein erneuern" lädt die CSU am 2. Februar in den Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer zum Frühschoppen und diskutieren:

Vielfältige und interessante Kleinkunstdarbietungen bestimmen ebenso das Bild des Traunsteiner Kulturangebots, wie die Rosentage, Sommerkonzerte oder Auftritte namhafter Künstler im sehr eigenen Ambiente einer Viehzuchthalle. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - empfinden viele Traunsteiner Bürger das kulturelle Angebot in ihrer Stadt als stark ausbaufähig. Die Pläne einer Aufwertung des Kulturzentrums Klosterkirche sorgten jüngst für hitzige Diskussionen in allen Teilen der Bevölkerung.

Fakt ist: die Klosterkirche ist eine schützenswerte Immobilie, die aus Traunsteins Kultur nicht wegzudenken ist. Fakt ist auch, dass dieses Gebäude jedoch saniert werden muss. Im Rahmen eines Wettbewerbs für mögliche Umbaukonzepte kristallisierten sich Lösungsvorschläge heraus, deren Umsetzung in der Praxis jedoch als zweifelhaft angesehen werden kann. Neben der sehr beschränkten örtlichen Situation, vor allem in Verbindung mit dem angrenzenden Pausenhof der Ludwig-Thoma-Schule, stellen auch die Investitions- und Folgekosten für viele ein großes Hindernis dar. So war das mangelhafte Konzept "Klosterkirche" auch einer der Hauptgründe für die Stadtratsfraktion der CSU den im Dezember beschlossenen Haushalt 2013 abzulehnen.

"Fünf Millionen Euro für diesen Bau in den Haushalt 2013 zu stellen sind utopisch", so Fraktionsvorsitzender Wolfgang Osenstätter, zudem seien weitere Kosten für die Statik der Decke und der Fassade in dieser Zahl noch gar nicht enthalten. "In einer eigens einberufenen Vorstandssitzung diskutierten wir die ganze Thematik ausgiebig" erläutert Ortsvorsitzender Dr. Wolfgang Berka, "wir sind uns alle einig, dass die CSU Traunstein mit all ihren Arbeitsgruppen zu 100% hinter der Position der Stadtratsfraktion steht, aber auch, dass wir uns für die Kultur in Traunstein einsetzen wollen".

Entscheidend für die Traunsteiner CSU sei dabei vor allem der Wille der Bürger, weshalb schon im vergangenen Jahr das Projekt "Traunstein erneuern" ins Leben gerufen wurde. In einer neuen Veranstaltungsreihe werden interessierte Bürger, sowie Betroffene und Experten eingeladen miteinander zu verschiedenen Themen zu diskutieren. Im ersten dieser Bürgerfrühschoppen am Vormittag des 2. Februars im Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer wird es um die Kulturstadt Traunstein gehen. Neben der Klosterkirche wird auch ein mögliches Salzmuseum zur Debatte stehen.

"Es geht uns nicht darum, den Bürgern im Hinblick auf künftige Wahlen irgendwelche Prestige-Objekte zu versprechen, sondern vielmehr darum gemeinsam Konzepte zu diskutieren und Lösungen für unsere schöne Stadt zu finden", erläutert Konrad Baur, CSU-Geschäftsführer, die Grundidee bei dem Projekt "Traunstein erneuern". Weil sich "Bürgerwille auch in unserer Stadt mehr Raum verschaffen soll", freut sich Dr. Wolfgang Berka auf viele engagierte Diskussionsteilnehmer: "Bei uns sind alle Bürger willkommen, die sich gerne für ihre Stadt engagieren wollen. Manche großen Fragen können einfach nicht innerhalb von starren Parteigrenzen abschließend diskutiert werden". Die Öffnung der Traunsteiner CSU mit ihrem Projekt "Traunstein erneuern" sei deshalb der logische und einzig richtige Schritt in den Augen Berkas.

Pressemitteilung CSU Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © CSU Traunstein

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser