Stadt schafft Kultur- und Kunstzentrum

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Die Klosterkirche und die Galerie will der Stadtrat zum "Kultur- und Kunstzentrum" aufwerten.

Traunstein - Der Stadtrat in Traunstein bemüht sich um eine Aufwertung des Gebäudekomplexes der ehemaligen Klosterkirche und der direkt angrenzenden Galerie.

Er will das denkmalgeschützte Ensemble in ein "Kultur- und Kunstzentrum" umgestalten. Für die Maßnahme seien bereits Mittel aus der Städtebauförderung und des Landesamtes für Denkmalschutz in Aussicht, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag. Der Gebäudekomplex sei ein "Anziehungspunkt in Sachen Kultur".

Christa Fuchs (CSU) sagte, dass eine solche Maßnahme bereits vor 20 Jahren Thema gewesen, dann aber aufgrund der hohen Kosten nicht weiter verfolgt worden sei. Karl Schulz (ebenfalls CSU) meinte, dass auch das bisher investierte Geld "gut angelegt" sei. Man dürfe sich jetzt keine Denkverbote auferlegen.

Erst Haider (UW) sagte, das kulturelle Leben in den vergangenen Jahren habe gezeigt, dass der Raum ein enormes Potenzial habe. Rainer Schenk (Traunsteiner Liste) hoffte, dass man hier ein "Schmuckstück der Traunsteiner Kunst- und Kulturszene" schaffen könne.

SPD-Fraktionsvorsitzende Ingrid Bödecker wünschte sich, dass die Räume ganzjährig nutzbar seien. Gerade in den Wintermonaten seien sie bislang kaum auf eine angenehme Temperatur zu bringen - was die Nutzung in diesen Monaten deutlich einschränke. Kösterke kann sich vorstellen, wie er ergänzte, dass die Räume in das Nahversorgungskonzept "Brunnwiese" der Stadtwerke einbezogen werden.

Als nächster Schritt wird nun eine Arbeitsgruppe gebildet, in die jede Fraktion einen Vertreter entsenden wird. Zweiter Bürgermeister Hans Zillner (CSU) sagte, man solle in die Gruppe auch Vertreter von der Kulturfördervereinigung Arts und der Kulturfabrik Nuts einladen, da sie praktische Erfahrungen hätten.

Der Beschluss, die Klosterkirche und die Galerie aufzuwerten sowie das Projekt Schritt für Schritt anzugehen, erfolgte im Stadtrat einstimmig.

wz/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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