Ausstellung: Traunstein zur Königszeit

+
Andreas Jell (Haus der Bayerischen Geschichte), der Stellvertretende Schulleiter Anton Wiedemann mit Gattin und Dr. Jürgen Eminger, Leiter des Heimathauses, (von links) diskutieren anhand des Stadtmodells die Entwicklung der Stadt.

Traunstein - Türen auf für die Ausstellung "Traunstein zur Königszeit". 14 Monate haben Seminarteilnehmer des Chiemgau-Gymnasiums an dieser Ausstellung gefeilt.

Dass Geschichte nicht unbedingt trockener Unterricht sein muss, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des P-Seminars Geschichte „Traunstein zur Königszeit“ des Chiemgau- Gymnasiums Traunstein bewiesen. In den vergangenen 14 Monaten erstellten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Seminarleiter Studienrat Volker Bräu eine Ausstellung über Traunstein in der Zeit von 1806 bis 1918, die am Freitag feierlich eröffnet wurde. Schulleiter Klaus Kiesl bezeichnete die Ausstellung als „gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung des Idee des Projektseminars zur Studien- und Berufsorientierung“ und hob die gewinnbringende Kooperation mit der Stadt Traunstein und dem Haus der Bayerischen der Geschichte hervor.

Viel Arbeit, aber auch Spaß bereitete den Schülern die Entwicklung ihrer Ausstellung. Zusammen mit dem überaus hilfsbereiten Stadtarchivar Franz Haselbeck und dem Leiter des Heimathauses Dr. Jürgen Eminger steckten sie ihre Nasen in alte Bücher und Dokumente, um mehr über die Geschehnisse in ihrer Heimatstadt während der Königszeit zu erfahren. Bei einem Besuch der Bayerischen Landesausstellung über König Ludwig II. auf Herrenchiemsee zeigte Oberstudienrätin Judith Bauer vom Haus der Bayerischen der Geschichte den eifrigen Schülern, wie eine Ausstellung aussehen kann und was man alles beachten muss, um eine Ausstellung ansprechend zu gestalten. Das Haus der Bayerischen der Geschichte unterstützte dabei die Schüler auch mit dem Verleih von Ausrüstung und ermöglichte den Kontakt zu Medienpartnern, darunter die Firma p.medien in München, die zusammen mit den Schülern eine Touchscreenstation programmierte.

Es entstand schließlich eine anschauliche, mulitmediale Ausstellung, bei deren Eröffnung viel Lob ausgesprochen wurde. Die Stadt Traunstein überlege, so Oberbürgermeister Manfred Kösterke, Teile der Ausstellung für das Heimathaus zu übernehmen, „da es ja ein Stück Heimatgeschichte ist“, die man den Bürgern der Stadt dauerhaft zur Verfügung stellen sollte. Auch der stellvertretende Landrat Josef Konhäuser würdigte die Arbeit der Schüler mit viel Anerkennung und äußerte sich positiv zur Auseinandersetzung mit Geschichtlichem: „Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann zukünftig etwas bewirken“, so Konhäuser. Unter viel Applaus bedankten sich die Seminarteilnehmer anschließend überaus herzlich bei den Sponsoren und Partnern des Projekts, anschließend wurde die Ausstellung mit Sekt und köstlichen Häppchen des Grabenstätter Hofs für die Besucher eröffnet. Jene waren sehr beeindruckt und wanderten mit großem Interesse durch die Ausstellung; insbesondere die Touchscreen-Station fand großen Anklang.

Wer sich das Ergebnis der monatelangen Arbeit ebenfalls ansehen möchte und dabei mehr über die Geschichte der Stadt Traunstein lernen möchte, kann dies vom 9. bis 23. Dezember im Heimathaus Traunstein tun. Dort ist die Ausstellung täglich von 14.00 bis 16.30 Uhr zu besichtigen.

Pressemitteilung Chiemgau-Gymnasium Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser