Prozess gegen Drogenbande geht weiter

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Traunstein - Der größte Drogenprozess der vergangenen Jahre in der Region geht heute am Landgericht Traunstein in die zweite Runde. Vier Männer sitzen auf der Anklagebank.

Verantworten müssen sich drei Männer aus den Landkreisen Mühldorf und Traunstein sowie ein Mann aus Ecuador, die als Köpfe einer international agierenden Drogenbande gelten.

Insgesamt ist die Rede von knapp 270 Kilogramm Cannabis, 140 Kilogramm Haschisch und gut einem Kilogramm Kokain.

Weitestgehende Geständnisse zum Auftakt

Zum Auftakt des Prozesses räumten die Angeklagten die Vorwürfe weitestgehend ein. Sie gaben aber auch an, selber von Drogen abhängig zu sein.

Der mutmaßliche Kopf der Bande, ein 31-Jähriger aus Waldkraiburg, sagte laut der Bayernwelle aus, dass er innerhalb eines halben Jahres bis zu 400 Gramm Heroin konsumiert habe. Außerdem leide er an Spielsucht.

Ähnliche Aussagen gab es auch von den anderen Angeklagten. Bei ihren Aussagen belasteten sie sich zum Teil auch gegenseitig.

Den Männern wird vorgeworfen die Drogen aus Aachen, Spanien und Ungarn in den Südostoberbayerischen Raum geschmuggelt zu haben.

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene Handlanger der Bande bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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