Neue Politik für Traunstein

Traunstein - Neue Wege will die JU Traunstein mit ihrer Projektarbeit "Traunstein Erneuern" beschreiten. Am Wochenende stellten die Jungpolitiker erste Ergebnisse vor.

Am vergangenen Samstag Vormittag lud die städtische Junge Union die CSU Stadtratsfraktion, sowie die Ortsvorstandschaft zur gemeinsamen Sitzung ein. Unter dem Projekttitel „Traunstein Erneuern“ stellten die Jungpolitiker die bisherigen Ergebnisse der Workshops mit Frauenunion und Seniorenunion vor.

Der per CSU Vorstandsbeschluss eingesetzte Projektleiter Dr. Wolfgang Berka erläuterte die Arbeitsweise und Zielsetzung innerhalb des Projektes: „Traunstein Erneuern ist ein Angebot der Jungen Union an die CSU, nachhaltige und glaubwürdige Politik zu betreiben“. CSU Kreisvorsitzender Klaus Steiner ergänzte, dass sich hier ein Prozess entwickelt habe, der bayernweit einzigartig sei. „So stelle ich mir moderne Kommunalpolitik vor, mit der die Traunsteiner JU in Zusammenarbeit mit Wolfgang Berka auch im Hinblick auf die nächsten Kommunalwahlen 2014 weiter für Schlagzeilen sorgen wird“ betonte der Landtagsabgeordnete.

Freuen können sich bereits jetzt alle Interessierten auf den diesjährigen Blattl-Sonntag im Herbst. An diesem Tag werden alle Bürger Traunsteins die Möglichkeit haben sich konkret mit der Frage „Wie nehme ich Traunstein wahr“ zu beschäftigen und eigene Eindrücke zu Papier zu bringen und ins Projekt einfließen zu lassen. Gerade diese neue und direkte Art einer politischen Partei ist es, was auch einige Parteilose dazu veranlasst, sich aktiv in der Projektgruppe zu engagieren. „Bei uns geht es weder um Personen noch um Positionen – es wird keiner ausgeschlossen. Im Gegenteil: wir freuen uns wenn sich motivierte Bürger für Traunsteins Zukunft mit uns gemeinsam engagieren wollen“, erläuterte der stellvertretende Ortsvorsitzende der JU Konrad Baur.

Es bestärke zwar die Junge Union in ihrer Arbeit, zu sehen welch große Zahl die Projektgruppe mittlerweile umfasse, führte Baur weiter aus, jedoch sei es besonders den neueren Mitgliedern der JU mittlerweile schwer zu vermitteln, dass erneut nur drei von acht CSU Stadträten der Einladung der Jungpolitiker gefolgt waren. So war man sich auch mit den anwesenden Mandatsträgern Christa Fuchs, Hans Zillner und Karl Schulz einig, dass es dringend zeitnah einen neuen Versuch geben müsse, die Stadtratsfraktion mit ihrem politischen Nachwuchs an einen Tisch zu bringen.

Große Hoffnungen legt die Junge Union nun auch auf den Projektleiter Dr. Wolfgang Berka. Nachdem Karl Schulz bereits auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der JU im März bekannt gegeben hatte, er werde sein Amt als CSU Ortsvorsitzender niederlegen, bezogen die Nachwuchspolitiker klar Stellung: „In einem internen Vorstandsbeschluss haben wir uns sehr rasch auf Wolfgang Berka als unseren Wunschkandidaten für den CSU-Ortsvorsitz ausgesprochen“, erklärte Konrad Baur, nachdem Berka bereits Karl Schulz seine Bereitschaft für die Kandidatur ausgesprochen hatte.

Es läge nun an der Traunsteiner CSU das von Berka angesprochene Angebot der JU auch dementsprechend anzunehmen, fasste Kreisvorsitzender Klaus Steiner zusammen und zeigte sich optimistisch: „Wenn ich sehe, wie an einem sonnigen Samstag Vormittag Frauen wie Männer, Jung und Alt zahlreich zusammenkommen um gemeinsam Politik zu machen, dann sehe ich auch eine wirklich rosige Zukunft für Traunstein“.

Pressemitteilung JU Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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