Wirtschaft unterstützt Olympiabewerbung

Traunstein - Daumen hoch für Olympia 2022 im Chiemgau - dieses Signal sendet die IHK Traunstein und begründet es mit einem Wachstumseffekt für die Region.

Das IHK-Gremium Traunstein unterstützt die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022. „Für die Region würden sich durch die Spiele viele positive Effekte ergeben, daher sind wir als Fürsprecher der Wirtschaft auch für die Bewerbung“, betonte Werner Linhardt, Vorsitzender des IHK-Gremiums Traunstein, bei der gestrigen Sitzung des Gremiums im Traunsteiner Hofbräuhaus.

Die Vertreter der regionalen Wirtschaft verabschiedeten einstimmig eine Resolution für Olympia 2022. Sie schlossen sich damit Entscheidungen der IHK-Gremien Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgadener Land sowie der Münchner IHK-Vollversammlung an. Das IHK-Gremium Traunstein ist die demokratisch gewählte Interessenvertretung der rund 13000 Betriebe in Industrie, Handel und Dienstleistung im Landkreis Traunstein.

Die Wirtschaft erhofft sich von den Olympischen Winterspielen 2022 einen großen Konjunkturschub sowie ein Investitionsprogramm für die oberbayerische Infrastruktur. Von den für Olympia verbesserten Straßen- und Bahnverbindungen soll der gesamte Standort langfristig profitieren. Auch für die Tourismuswirtschaft ergebe sich eine einmalige Chance, sich einem internationalen Publikum als professioneller Gastgeber zu präsentieren, befand das IHK-Gremium.

Edith Petry vom Sportamt der Landeshauptstadt München und Matthias Schöner vom Planungsbüro AS&P hatten dem IHK-Gremium zuvor dargelegt, wieso der neue Anlauf bessere Chancen auf den Zuschlag hat als die gescheiterte Bewerbung für 2018.

Petry betonte, dass das Nachhaltigkeitskonzept der Münchner Bewerbung für 2022 einmalig sei. So wären mit der Beteiligung von Ruhpolding für die Disziplinen Biathlon und Ski-Langlauf 84 Prozent der benötigten Sportstätten bereits vorhanden. Auch Schöner erklärte, dass zum Beispiel im Verkehrskonzept alle Investitionen für eine sinnvolle Nachnutzung vorgesehen seien. „Weiße Elefanten, also sinnlose Großinvestitionen nur für die Spiele, wird es bei Olympischen Winterspielen 2022 in Oberbayern nicht geben“, so Schöner.

Pressemitteilung Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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