50 Bauwerke für den Hochwasserschutz

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Traunstein - Zum Hochwasserschutz im Süden von Traunstein werden entlang der Traun mehr als fünfzig neue Brücken, Dämme und Staumauern errichtet.

Bei 15 dieser Bauwerke übernimmt die Stadt Traunstein den Unterhalt und teilweise die Baulast. Der neue Rad- und Fußgängersteg über den Haslacher Mühlbach in Mühlwiesen und der Entwässerungskanal am Lohfeld werden sogar komplett von der Stadt finanziert. Auch die Verantwortung für das Seibolsdorfer Wehr, das bei Hochwasser zum Schutz der Stadt geschlossen werden muss, geht in ihre Verantwortung über. Der Baubeginn für die Hochwasserschutz-Maßnahmen im Süden von Traunstein habe bereits seit August begonnen.

Wie bereits in früheren Beschlüssen, erklärte der Stadtrat einstimmig seine Unterstützung für die Pläne des Wasserwirtschaftsamtes. Unter anderem soll das Traunsteiner Wehr abgerissen und das Flussbett der Traun um bis zu 1,5 Meter vertieft werden. Der Süden von Traunstein mit den Bereichen Seibolsdorf, Haslacher Mühle, Daxerau und Mühlwiesen wäre durch diese Maßnahmen vor einem Hochwasser geschützt, das sich statistisch gesehen einmal in einhundert Jahren ereignet. Das Wasserwirtschaftsamt will diese Aufgabe bis 2011 abschließen.

Hochwasserschutz in Traunstein

Seit 2002 haben die Stadt Traunstein und der Freistaat bereits rund sechs Millionen Euro in den Hochwasserschutz an der Traun investiert, für den nächsten Bauabschnitt werden die Kosten auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. An den bisherigen Maßnahmen hat sich die Stadt Traunstein mit 40 Prozent beteiligt.

kaf

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Karpf

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