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Heile Welt für ein paar Stunden

Umjubelter Auftritt im Doppelpack der Coverband Auf A Wort im k1 

Umjubelt waren die Konzerte der STS- Coverband Auf a Wort im k1. Jeweils rund 90 Minuten spielten die sechs Musiker die größten Hits aus 30 Jahre STS.
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Umjubelt waren die Konzerte der STS- Coverband Auf a Wort im k1. Jeweils rund 90 Minuten spielten die sechs Musiker die größten Hits aus 30 Jahre STS.
  • VonGabi Rasch
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In Zeiten wie diesen in eine „heile Welt für ein paar Stunden“ einzutauchen: Das ist der STS-Coverband Auf A Wort bei ihrer Premiere  - zwei Konzerte hintereinander – bestens gelungen.

Traunreut - Die sechs Musiker boten bei ihrem Heimspiel auf der großen k1-Bühne ein gepflegtes, abwechslungsreiches Konzert auf hohem Niveau. Jeweils rund 90 Minuten dauerten die umjubelten Auftritte. Nach der Nachmittagsvorstellung konnten sich die die Musiker nur  eine „kurze Auszeit“,  nehmen, ehe sie wieder auf die Bühne mussten. Fans, wie Maria Schützinger, die zum ersten Mal auf einem Auf-A-Wort-Konzert war, waren begeistert: „Das waren Gänsehautmomente. Eine sehr sympathische Band“, sagte die Traunsteinerin am Rande des Konzerts.

Auch Christa Göstl aus Waging am See, ein großer Fan von STS-Musik, genoss die Vorstellung: „Mich hat das Konzert komplett mitgerissen. „Ich bin völlig müde und kaputt gekommen und habe mich wieder richtig gut erholt. Das war handgemachte Musik vom Feinsten“, schwärmte Johanna Schönwetter, ebenfalls aus Traunstein. 

Die Frontmänner Peter Schuster, Mathias Rasch, Christian Huber (Gitarre und Gesang) mit den Bandmitgliedern Martin Zunhammer (Keyboard, Akkordeon), Bernhard Schmied (E-Bass) und Drummer Robert Ertl sind mittlerweile seit über 10 Jahren mit Liedern der steirischen Kultband STS sehr erfolgreich unterwegs. Erst vor kurzem hat das bayerische Duplikat ein umjubeltes Gastspiel in Fürstenfeld gegeben. Mit dem gleichnamigen Lied „Fürstenfeld“ gelang der österreichischen Band 1984 auch der große Durchbruch. Das Lied war quasi der Türöffner, hatte STS-Mitglied Günter Timischl in einem Interviewe anlässlich des Auftritts von Auf A Wort in Fürstenfeld erklärt. Auf die Frage, was er von Coverbands halte sagte der heute 73-jährige Musiker : „Ich sehe das total unaufgeregt und als Ehre, sogar als Adelung unserer Musik.“ 

Die Band-Mitglieder kommen aus dem Stadtgebiet Traunreut und aus Tittmoning und lassen keinen Zweifel daran, dass sie in der Musik ganz und gar aufgehen und als Vollblutmusiker auch ihre Bestimmung im Austropop gefunden haben. Für sie gilt der Grundsatz, handfeste Musik zu machen mit Herz und Gefühl und das inzwischen sehr routiniert. Der typisch authentische  STS-Dreigesang kommt dabei dem Original sehr nahe. In gewohnter Lässigkeit  trauerten sie  mit ihren Vorbildern „I hob die Leben g‘seng“ oder pfiffen „auf das Morgen.“ Auch der unverwüstliche „Großvater“ und natürlich „Fürstenfeld“ durften  auf der Hitliste der aufwendigen Produktionen und Arrangements der österreichischen Ikonen nicht fehlen. Dabei beweisen sie, dass ihre Talente auch in den Gitarren-Solis liegen und der Keyboarder sich darauf versteht, sämtliche Register auf dem Akkordeon zu ziehen. 

Die drei Frontmänner sind auch bekannt dafür, dass sie sich gegenseitig auf die Schippe nehmen und immer lustige Sprüche auf den Lippen haben, sollte mal ein Ton danebengehen, den sie professionell auszumerzen versuchen. Die  lockere, sympathische Moderation kam auch beim Traunreuter Publikum gut an, das sich zu vorgerückter Stunde von den Sitzen erhob und langen Applaus für mehr Musik spendete.

ga

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