Traunreuter Polizei begrüßt neuen Bürgermeister

Bürgermeister macht sich Bild über Sicherheit

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Martin Hammerl, Johann Bohnert, Klaus Ritter, Patricia Willinger, Matthias Raithel

Traunreut - Um weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt zu gewährleisten, leistete der neue Bürgermeister seinen Antrittsbesuch auf der heimischen Wache.

Traunreuts neugewählter Erster Bürgermeister Klaus Ritter hat sich bei der Traunreuter Polizei vorgestellt und sich bei Stationsleiter Johann Bohnert ein Bild über die Sicherheitslage gemacht. Bei dem Gespräch waren Bohnerts Stellvertreterin Patricia Willinger sowie der Leiter der Polizeiinspektion Trostberg Martin Hammerl und sein Vertreter Matthias Raithel dabei.

Bei dem Termin ging man zunächst auf die Probleme der Traunreuter Polizei ein. Für die größte Stadt im Landkreis wäre dringend eine größere Polizeidienststelle erforderlich. Nur mit Hilfe der Polizeiinspektion Trostberg gelingt es einigermaßen, den Streifendienst rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Mit einem Seitenblick in die Kriminalstatistik stellte man fest, dass der schlechte Ruf der Stadt durch nichts begründet ist. Vergleicht man die Entwicklung in den letzten 10 Jahren, so lässt sich feststellen, dass die Straftaten ständig zurück gehen. In Traunreut lebt es sich deshalb genau so sicher wie in anderen vergleichbaren Städten.

Besonderes Interesse gilt den städtischen Brennpunkten

Besonders interessiert zeigte sich der Erste Bürgermeister für die einzelnen Brennpunkte in der Stadt. Hierbei muss man unter anderen den St.-Georgs-Platz nennen, wo erst vor wenigen Monaten ein 61-jähriger Flaschensammler umgebracht wurde. Ein weiterer Brennpunkt im Stadtbereich sind auch immer wieder die Umgebung der Förderschulen. Von dort nahm auch eine Serie von Brandstiftungen seinen Ausgang, wo mehrere Autos teilweise völlig ausgebrannt sind und auch zahlreiche Sachbeschädigungen stattgefunden haben. Inzwischen konnte der Fall geklärt werden und ein junger Mann wurde als Täter festgenommen.

Eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei war dem Bürgermeister auch bei den zahlreichen Veranstaltungen im Stadtgebiet sehr wichtig. Exemplarisch wurde die Felsenkeller-Party in Stein zitiert. In regelmäßigen Gesprächen mit dem Ordnungsamt ist es gelungen, diese Großveranstaltung so zu gestalten, dass ein sicherer Verlauf gewährleistet ist.

Traunreuts Straßen sind sicher

Im Verkehrssektor gibt es in Traunreut viel erfreuliches zu berichten. Im Gegensatz zu anderen Städten steht in Traunreut wesentlich mehr Verkehrsraum zur Verfügung, sodass beengte Straßen als Unfallfaktor schon mal wegfallen. Auch den Unfallbrennpunkt an der Kreuzung in St. Georgen versucht man jetzt mit einer stationären Radaranlage in den Griff zu bekommen. Ein gewisser Störfaktor im Straßenverkehr stellen permanente Parkverstöße dar: So wird z.B. der Friedhofs-Parkplatz immer wieder von Dauerparkern blockiert, obwohl man dort nur 2 Stunden lang stehen darf.

Zum Abschluss des Gesprächs bedankte sich das Stadtoberhaupt für die gute Zusammenarbeit und das Engagement der Traunreuter Polizisten.

Pressemitteilung Polizeistation Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

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