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Auf dem Traunreuter Festplatz:

So soll die Asyl-Unterkunft aussehen

lageplan
+
  • Patrick Steinke
    VonPatrick Steinke
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Traunreut - Auf dem Festplatz in Traunreut werden zwei Gebäude entstehen, in denen rund 200 Asylbewerber unterkommen können. Wie die Unterkünfte aussehen und wann sie gebaut wird:

Es ist fix: Auf dem Festplatz in Traunreut werden neue Flüchtlingsunterkünfte entstehen. Rund 200 Asylbewerber sollen dort Platz finden. "Je zwei Bewohner werden sich dabei ein Zimmer teilen. Für jeden Asylbewerber stehen so sieben Quadratmeter zur Verfügung", erklärte Martin Aschauer, Leiter des Landkreis-Hochbauamtes, bei der Bauausschusssitzung am Mittwoch. Zudem soll jedes Stockwerk mit Küche, Sanitäranlagen und Waschzellen ausgestattet werden. Insgesamt werden auf dem freien Gelände vor dem Media Markt in Traunreut zwei große Gebäude entstehen, die jeweils zweistöckig gebaut werden. "Zudem wird es noch ein Nebengebäude geben, über das die Fernwärme in die Häuser eingespeist wird. Ein Spiel- und ein Parkplatz wird auch angelegt", so Aschauer. 

Für die beiden Hauptgebäude wird eine Holzständerbauweise zum Zuge kommen. "So kann auch nach dem Bau noch

Der Plan für die Unterkünfte in Traunreut.

etwas verändert oder erweitert werden." Die Unterkünfte werden auf drei Seiten von einem Zaun begrenzt, der zur Straße hin offen ist. Security-Mitarbeiter wird es keine geben, dafür aber einen Verwalter, den die Regierung von Oberbayern einsetzen wird. "Für die bisherigen Unterkünfte haben wir auch keine Security und das hat auch gut hingehauen." Doch nicht alle Gremiums-Mitglieder waren von dieser Idee begeistert: "Ohne Security-Mitarbeiter sind Probleme doch vorprogrammiert", so Bernhard Seitlinger (CSU).

 Vor dem Wintereinbruch sollen die Bodenplatten für die Gebäude verlegt werden. "Über den Winter werden die Häuser dann in Hallen gefertigt." Im Februar soll dann der eigentliche Bau beginnen. Fertigstellung ist für Ende Mai 2016 geplant. Rosemarie Hübner (CSU) brachte anschließend die Frage auf, was denn nun aus dem Volksfestplatz werde. "Der steht uns für die kommenden zehn bis 15 Jahre nicht mehr zur Verfügung. Mit der Volksfest-Gruppe müssen wir jetzt eine neue Fläche finden," erklärte Bürgermeister Klaus Ritter.

Einstimmig entschied sich der Bauausschuss anschließend für den Bau der Flüchtlingsunterkünfte auf dem Volksfestplatz.

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