Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Am Rathausplatz in Traunreut

Angst vor Flüchtlingen: Wlan-Zugang wird nachts abgeschaltet

Traunreut - Nach Beschwerden der Bürger schaltet das Rathaus jetzt nachts den kostenlosen Internetzugang am Rathausplatz ab.

Ab jetzt legt das Traunreuter Rathaus pünktlich um 22 Uhr den sprichwörtlichen Schalter um. Wie Traunreuts Bürgermeister Klaus Ritter die Heimatzeitung am Donnerstag informierte, schaltet die Stadt ab sofort von 22 Uhr bis 8 Uhr morgens den freien Wlan-Zugang am Rathausplatz ab. 

Es ist eine erste Reaktion auf die geäußerten Bedenken einiger Traunreuter Bürger im Zusammenhang mit den vor Ort untergebrachten Asylbewerbern. Sie hätten nachts ein unsicheres Gefühl, wenn sie in der Dunkelheit am Rathau vorbeigehen und sich dort Flüchtlinge aufhalten, die den freien Internetzugang benutzen, schreibt die Heimatzeitung weiter.

Von dieser neuen Abschaltzeit sind die beiden geplanten anderen Wlan-Hotspots, am Kulturzentrum k1 und im Freibad, bislang noch nicht betroffen. Angesichts der weiteren 100 Flüchtlinge, die laut Landratsamtssprecher Roman Schneider am Montag aus München erwartet werden, wird wohl auch das Wlan-Angebot wieder vermehrt in Anspruch genommen werden. Die Notunterkunft am Bauhof wurde ja zuletzt nur noch von 40 Flüchtlingen bewohnt. Laut Schneider hätte dies aber keinen Einfluss auf die geplante Schließung der Unterkunft Ende Februar.

Ab Juni soll dann die Gemeinschaftsunterkunft am Festplatz 200 Flüchtlingen ein Obdach bieten.

bjTraunreut: 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare