Zwei Wochen nach Bluttat in Traunreut

Wirtin äußert sich zu Todesschüssen in der Kneipe

Traunreut - Zwei Wochen nach dem Vorfall hat sich die 50-jährige Wirtin zu der Tat geäußert. Auch sie sucht nach einer Erklärung für den mutmaßlichen Doppelmord.

Noch immer rätseln viele über das Motiv für die Bluttat in Traunreut vor zwei Wochen, bei der zwei Menschen erschossen wurden. Nun hat sich die angeschossene Wirtin gegenüber der Heimatzeitung geäußert.

Auch sie könne sich die Tat noch immer nicht erklären. Laut einer Angehörigen bestreitet die 50-Jährige, dass es vor der Tat des mutmaßlichen Doppelmörders einen Streit mit ihm gegeben habe.

Stattdessen soll der Mann in das Lokal gekommen und etwas getrunken haben. Danach sei er wieder gegangen und 15 bis 30 Minuten später zurückgekommen sein.

Während er in der Kneipe war, soll er erzählt haben, dass er erst vor Kurzem in die Stadt gezogen ist. Die Wirtin habe daraufhin sogar noch gemutmaßt, dass der Mann dann wohl öfter kommen würde.

Als der Mann wieder in die Kneipe kam, habe er die Lokaltür geöffnet, auf die Wirtin und ihre drei Gäste geschossen, wird die 50-Jährige von der Heimatzeitung zitiert.

Viermal soll der Mann abgefeuert haben. Zwei Männer sind davon getötet und die Wirtin schwer verletzt worden. Eine weitere Frau soll durch Schläge des mutmaßlichen Täters schwer verletzt worden sein.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/Tobias Hase/d

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