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Spontane Zusammenkunft von 100 Traunreutern

Besorgte Bürger schlagen Bürgerwehr für Traunreut vor

Traunreut - Etwa 100 besorgte Bürger haben sich spontan mit Traunreuts Erstem Bürgermeister über die Flüchtlingsthematik unterhalten und dabei eine Art Bürgerwehr ins Gespräch gebracht.

Zu einer größeren Personenansammlung kam es am Samstagnachmittag am Traunreuter Rathausplatz. Eine Traunreuter Polizeistreife hatte gegen 14.30 Uhr festgestellt, dass sich vor dem Rathaus etwa 100 Menschen aufhielten. 

Durch die Befragung einzelner Personen stellte sich heraus, dass sie sich aus Besorgnis wegen der Ereignisse der Silvesternacht getroffen hätten und Präsenz zeigen wollten. Eine Versammlungsabsicht verneinte die Gruppe. Sie führte auch keine Kundgebungsmittel mit und es wurden auch keine Parolen ausgerufen. Nachdem die Polizei und auch Traunreuts Erster Bürgermeister Klaus Ritter Gespräche mit den Anwesenden geführt hatte, löste sich die Gruppe langsam auf. Gegen 16.30 Uhr war der Platz weitgehend leer. Es kam von Seiten der Polizei zu keinen Rechtseingriffen.

Laut einem Bericht der heimatzeitung.de wollten die Bürger Bürgermeister Ritter gegenüber ihre Ängste und Bedenken in Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen rund um die Flüchtlingsthematik bekunden. Dabei kam auch der Vorschlag, eine Art Bürgerwehr aufzustellen, zur Sprache. Polizeioberkommissar Christian Scholz von der PI Trostberg betonte heimatzeitung.de zufolge, dass es für eine "Sicherheitswache" klare Regeln in Absprache mit Stadt, Bürgern und Polizei geben müsse.

Pressemeldung Polizeistation Traunreut/heimatzeitung.de/bj

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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