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Individuelle Beratungstermine möglich

„Allerhöchste Zeit zu handeln“: Stadtrat hält Vortrag über CO2-arme Heizsysteme

Heizkörper-symbolbild
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In Traunreut fand eine Informationsveranstaltung zu CO2-armen Heizsystemen statt.

Traunreut - Im k1 fand am 15. September eine Informationsveranstaltung zu CO2-armen Heizsystemen statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auch für einen individuellen Beratungstermin am 22. September anmelden.

Die Meldung im Wortlaut

Am 15. September fand im großen Saal im Kultur- und Veranstaltungszentrum k1 eine vom Stadtrat und Umweltreferenten Martin Czepan organisierte Infoveranstaltung statt. Dabei ging es um das wichtige Thema, wie man mit seiner Heizung Einfluss auf die CO2-Emissionen nehmen kann. Dass es Handlungsbedarf gibt, um die vereinbarten CO2-Ziele einhalten zu können, hat Martin Czepan in seinem Vortrag verdeutlicht, nachdem der Leiter der Traunreuter Stadtwerke, Frank Wachsmuth, die Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßt hatte.

Fazit von Martin Czepans Vortrag: Es ist allerhöchste Zeit zu handeln. Aus Zeit- und Kapazitätsgründen lässt sich das CO2-Einsparziel allein mit einer Gebäudedämmung nicht erreichen. Auch der Wechsel von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas zu CO2-armen Heizsystemen ist notwendig, und das so rasch wie möglich.

Dass hierfür die Zeichen im Moment gut stehen, wusste Peter Pospischil, Berater bei der Energieagentur Südostbayern GmbH, Traunstein, zu berichten. Derzeit bietet der Staat viele Fördermöglichkeiten an, um den fossilen Brennstoffen beim Heizen den Rücken zu kehren. Der Kauf einer Pelletheizung, einer Wärmepumpe oder der Anschluss an ein Fernwärmenetz wird staatlich großzügig gefördert.

Investitionskosten trotz allem hoch

Pospischil machte aber auch deutlich, dass man bei der Wahl eines neuen Heizsystems stets die technischen Voraussetzungen vor Ort und die persönlichen Anforderungen an das neue Heizsystem im Blick haben muss. Schließlich sind die Investitionskosten einer neuen Heizung trotz Förderung immer noch recht hoch und vor allem in der letzten Zeit kräftig gestiegen. Eine Beratung ist daher zu empfehlen. Die Energieagentur Südostbayern bietet Interessenten an, sich individuell beraten zu lassen.

Frank Wachsmuth informierte über die Fernwärme in Traunreut, die Preise für den Hausanschluss und die Wärmelieferung. Er zeigte die Vorteile der Fernwärme in Traunreut auf, z. B. hervorragender Energiemix mit hohem regenerativem Anteil, geringer Platzbedarf für Übergabestation, keine Brennstoffbevorratung und hohe Ausfallsicherheit. Er verwies auch darauf, dass die jährlichen Kosten für die Fernwärme auf den ersten Blick womöglich etwas abschreckend wirken könnten, aber dass die Gesamtkosten anderer Heizsysteme bei ehrlicher Betrachtungsweise insbesondere der Investitions-, Reinvestitions- und der Betriebsnebenkosten in derselben Höhe liegen. 

Nach den Vorträgen stellten einige Besucherinnen und Besucher konkrete Fragen zu Förderungen und den vorgestellten Heizsystemen, aber auch zum Bau einer Fernwärmeleitung rund um die Salzburger Straße, die bei genügend Anschlüssen und einer erforderlichen Zuzahlung realisiert werden könnte.

Wer kurzfristig Interesse an einem individuellen Beratungstermin hat, kann sich für kommenden Mittwoch, 22. September, im Zeitraum von 14.15 bis 18 Uhr bei Herrn Gerhard Marx von der Energieagentur Südostbayern GmbH in den Räumen der Stadtwerke, Porschestr. 11, Traunreut, einen Termin von 45 Minuten Dauer geben lassen. Für die Terminvereinbarung ist Herr Marx unter gerhard.marx@energieagentur-suedost.bayern, Tel. 0861 58-70 89, zu erreichen.

Pressemitteilung der Stadt Traunreut

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