Jugendsozialarbeit an Traunreuter Grundschulen

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Traunreut - Der Jugendhilfeausschuss gab einstimmig "grünes Licht": Bald soll auch an zwei Traunreuter Grundschulen die Jugendsozialarbeit eingeführt werden.

Auch an den Grundschulen St. Georgen und Traunreut Nord soll die Jugendsozialarbeit eingeführt werden. Den Bedarf dafür stellte der Jugendhilfeausschuss unter Vorsitz von Landrat Siegfried Walch am Dienstag einstimmig fest. Das Gremium folgte damit einem Antrag der beiden Schulen.

Ausschlaggebend ist der sehr hohe Migrantenanteil von 39 Prozent in der St. Georgener Grundschule sowie 67 Prozent in der Grundschule Nord. Diese hohen Werte werden an keiner anderen Grundschule im Landkreis Traunstein erreicht. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie wird jetzt beim Freistaat Bayern die Förderung beantragen und Angebote bei anerkannten Trägern der Jugendhilfe im Landkreis einholen. Die Stadt Traunreut wird sich als Sachaufwandsträger beider Schulen zu 20 Prozent an den Gesamtkosten beteiligen.

Einen entsprechenden Beschluss fasste der Traunreuter Stadtrat schon Anfang Juni. Bereits seit 2004 wird im Landkreis Traunstein Jugendsozialarbeit an Schulen erfolgreich umgesetzt. Mittlerweile wird sie an insgesamt 15 Mittel-, Förder- und Berufsschulen angeboten. Grundschulen müssen einen Migrantenanteil von mindestens 20 Prozent haben, damit sie gefördert werden können.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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