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Euregio-Turnier

Karate-Turnier auch für Menschen mit Behinderung

Euregio-Karateturnier
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Im Rahmen der Oberbayerischen Meisterschaften in Karate am vergangenen Wochenende fand auch das 1. Euregio-Turnier für Menschen mit Behinderungen im Karate statt.

Traunreut - Beim ersten Euregio-Turnier für Menschen mit Behinderung war auch für Rollstuhlfahrer beim Karate nichts unmöglich.

Im Rahmen der Oberbayerischen Meisterschaften in Karate am vergangenen Wochenende fand auch das 1. Euregio-Turnier für Menschen mit Behinderungen im Karate statt.

Möglich gemacht hat das der Traunreuter Karateclub CKKS  mit seinem 1. Vorsitzenden Richard Schalch. Dieser Verein kümmert sich seit 10 Jahren nicht nur um seine regulären Karatekämpfer. Ein besonderes Anliegen dieses Vereins ist die Förderung und Unterstützung von Menschen mit einer Behinderung. Auch spielt hier der Grad der Behinderung überhaupt keine Rolle, Frei nach dem Motto "Nichts ist unmöglich".

Aufgeteilt in verschiedenen Kategorien von der Geistigen Behinderung über körperlich Behinderte Mitmenschen im Rollstuhl boten sie ihre Kampfkünste im sogenannten Kata dar. Hier wird gegen einen virtuellen Gegner mit einer vorgegebenen Figurenreihenfolge gekämpft. Wusste der ein oder andere Kämpfer nicht weiter so wurde er vom Vereinsvorsitzenden Richard Schalch instruiert. Und jeder schaffte sein Ziel.

Bürgermeister Parzinger zu Gast

Schirmherr der Veranstaltung war Traunreuts erster Bürgermeister Franz Parzinger der zusammen mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises Traunstein Angelika Hackner die Veranstaltung besuchten. Auch sie zeigten sich total begeistert davon, wozu Menschen mit einer Behinderung fähig sind.

Mehrfache Deutsche Meisterin

Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Behindertensports trafen Österreich und Deutschland aufeinander. In Österreich gibt es derzeit nur einen einzigen Verein in Anif der sich dieser tollen Sache angenommen hat. Für den Traunreuter Verein traten unter anderem die mehrfache Deutsche Meisterin Andrea Nowak, übrigens auch die einzige Schwarzgurt Trägerin auf der Welt in der Kategorie "Geistige Behinderung" an. Auch Verena Strecha, die in der Kategorie "Kata Rollstuhl" schon ein paar Deutsche Meistertitel errungen hat, war mit dabei.

Einzigartig auf der Welt auch die Aufführung im Mannschafts-Kata in der Kategorie "Geistige Behinderung". Bei dieser Disziplin müssen drei Kämpfer die Figuren und Formen synchron zueinander aufführen.

Tosender Applaus

Von tosenden Applaus der Zuschauer begleitet gab es bei der Siegerehrung für jeden einzelnen Teilnehmer eine Pokal mit dazugehöriger Urkunde. Unbeschreiblich waren allerdings die strahlenden Augen und die Freude jedes einzelnen Teilnehmers bei der Siegerehrung.

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