Klaus Ritter bedankt sich bei den Bürgern

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Traunreut - Es ist bald das Ende des Jahres und deshalb stellt Bürgermeister Klaus Ritter seinen Jahresrückblick vor. Den Bürgerinnen und Bürgern wünscht er ein frohes Weihnachtsfest:

Weihnachten ist die Zeit der Ruhe und Besinnung. Und weil das Innehalten auf dem Boden des Alltags nicht so einfach ist, versucht man sich zurückzuziehen und über die Zeit und das Erlebte im vergangenen Jahr nachzudenken.

Es war ein spannendes Jahr. Die Wirren des Wahlkampfs und die daraus entstandenen Ergebnisse warfen viele zuvor gefassten Ziele und Erwartungen durcheinander. Es entstanden, politisch betrachtet, neue Ordnungen und Gemeinsamkeiten. Jeder in unserer Stadt musste sich neu orientieren: Bürgerinnen und Bürger, Stadträtinnen und Stadträte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und auch ich selbst. So haben alle das Jahr 2014 aus dem individuellen Blickwinkel heraus unterschiedlich erlebt. Für die einen war es ein Jahr mit Höhen, für die anderen ein Jahr mit Tiefen. Es wechselten Freuden und Leiden, Erfolge und Niederlagen.

Aus meiner Sicht war es ein gutes und wichtiges Jahr für unser Traunreut. Wir haben mit viel Aufwand weitere Grundsteine für unsere Innenstadt-Sanierung gelegt, viele weitreichende Beschlüsse gefasst und bereits Begonnenes vollendet. Ich bin dankbar, dass unsere Stadträte die dafür erforderlichen Entscheidungen über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg weitgehend einmütig getroffen haben.

Es war in diesem Jahr sicher viel, was wir als Stadtverwaltung den Bürgern, den Gewerbebetreibenden, aber auch uns selbst zugemutet haben. Unter den gegenwärtigen Bedingungen der Entwicklung in Bayern, Deutschland und Europa müssen wir uns aber den Herausforderungen stellen und unsere Möglichkeiten nutzen, um zukunftsfähig zu bleiben. Wir haben sehr gute Chancen, lassen Sie uns diese gemeinsam nutzen. Traunreut ist eine Stadt der Vielfalt, mit vielen lebendigen Kulturen und der sich daraus entwickelnden großen Toleranzen. Diese Kraft und Energie ist es, der wir vertrauen können, die uns tagtäglich begegnet und uns hilft etwas zu bewegen.

Ich danke allen ganz herzlich, die sich in diesem Jahr für unsere Stadt engagiert haben – sei es in der täglichen Arbeit oder im Ehrenamt. Engagement wächst aus Verbundenheit – Verbundenheit mit der Stadt, mit ihrer Geschichte, ihren Traditionen und natürlich auch aus der Verbindung der Menschen untereinander. Unsere Verbundenheit wird auch im nächsten Jahr die Grundlage dafür sein, dass wir Probleme lösen und Schwierigkeiten bewältigen.

Weihnachten ist ein Fest des Friedens und der Familie. Deshalb denke ich auch an die Frauen und Männer, die Weihnachten nicht zu Hause feiern können, weil sie in den Leitstellen von Rettungswache, Polizei und Feuerwehr für uns bereit stehen, in sozialen Einrichtungen, Krankenhäusern oder Unternehmen Dienst tun. Ich denke aber auch an die Menschen, die allein und auf Hilfe angewiesen sind. Und ich bin deshalb dankbar für das Engagement aller Bürger, Vereine und Institutionen, die helfen und für Bedürftige da sind.

Ich will auch jenen danken, die sich in den vielen Vereinen, sozialen Einrichtungen, in Kultur und Sport sowie auch künstlerisch einsetzten, um der Jugend eine Heimat zu geben, Vorbild zu sein und Verantwortung übernehmen.

Auch danke ich unseren Industriebetrieben, dem Handel und dem Handwerk, allen Gewerbetreibenden und allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die durch ihre Leistungskraft unsere Stadt zu dem machten und machen, was sie heute ist.

Liebe Traunreuterinnen und Traunreuter, ich hoffe, dass Sie Zeit finden, um ein wenig inne zu halten auch – um neue Kraft zu schöpfen – mit frohem Blick auf die Aufgaben im kommenden Jahr.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Traunreut eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.

Ihr Klaus Ritter

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Klaus Ritter

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