Raumordnungsverfahren eingeleitet

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunreut - BayWa will zusammen mit Kaufland in Traunreut ein Einzelhandelszentrum errichten. Die Regierung von Oberbayern hat dazu jetzt das Raumordnungsverfahren eingeleitet.

Lesen Sie auch:

Die Firma BayWa will zusammen mit der Fa. Kaufland in Traunreut, Landkreis Traunstein, ein Einzelhandelszentrum mit einer Gesamtverkaufsfläche von 11.150 Quadratmetern errichten. Zu diesem Antrag hat die Regierung von Oberbayern das Raumordnungsverfahren eingeleitet. Von dem Projekt betroffene Kommunen, Behörden und Verbände können bis zum 14. Dezember gegenüber der Regierung von Oberbayern Stellung nehmen. Die beteiligten Gemeinden sollen die Projektunterlagen für einen angemessenen Zeitraum und möglichst auch während arbeitsfreier Zeiten öffentlich auslegen.

Die Fa. BayWa AG plant, zusammen mit der Fa. Kaufland, auf dem Gelände an der Trostberger Straße in Traunreut ein Einzelhandelszentrum zu realisieren. Der bestehende Bau- und Heimwerkermarkt mit Gartencenter in Traunreut soll von der Waginger Straße an den ca. 400 Meter entfernten Standort an der Trostberger Straße verlagert werden. Die Gesamtverkaufsfläche soll dabei um rund 1.900 Quadratmeter auf rund 7.820 Quadratmeter vergrößert werden.

Die Verkaufsfläche für den Verbrauchermarkt der Fa. Kaufland soll 3.000 Quadratmeter betragen. Dazu sollen 330 Quadratmeter Verkaufsflächen für Konzessionäre geschaffen werden. Das Vorhaben liegt direkt an der Trostberger Straße. Die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr soll über die nahegelegene Bushaltestelle des Citybusses erfolgen.

In dem Verfahren geht es darum festzustellen, wie sich das geplante Vorhaben auf die für die Raumordnung wichtigen Aspekte, wie z.B. Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, Einzelhandel, Wasser sowie Wirtschaft auswirkt. Dazu hört die Regierung als höhere Landesplanungsbehörde Fachbehörden, Kommunen und die betroffenen Verbände an. Anhand der eingegangenen Stellungnahmen prüft die Regierung dann, ob und unter welchen Maßgaben das Projekt mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist und wie es mit Vorhaben öffentlicher oder sonstiger Planungsträger abgestimmt werden kann. Die Regierung wägt die einzelnen Belange gegeneinander ab und schließt das Raumordnungsverfahren mit der so genannten „landesplanerischen Beurteilung“ ab.

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser