Traun-Alz-Linie: Werden Busse gestrichen?

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Traunstein - Die Nachricht, dass auf der Strecke zwischen Traunstein und Trostberg Busse eingespart werden sollen, hat für viel Diskussion gesorgt. Doch was ist dran?

Das Thema Traun-Alz-Linie erhitzt weiter die Gemüter: Jüngst wurde verkündet, dass es auf der Strecke zwischen Traunstein und Trostberg keine Parallelfahrten mehr von Bus und Bahn geben soll. Dadurch könnten auf der Route Busse eingespart werden, die andernorts im Landkreis wieder eingesetzt werden können. Diese Nachricht stieß bei vielen unserer Leser auf herben Widerspruch. Doch wie konkret sind diese Pläne, den Busverkehr auf der Stecke einzustellen?

Roman Schneider vom Landratsamt in Traunstein: "Wir können bisher noch nicht sagen, wie die weiteren Pläne aussehen. Dazu muss das ÖPNV-Gutachten abgewartet werden." Dieses soll frühestens im Februar oder März 2013 vorgestellt werden. Die Kreisgremien müssen dann entscheiden, wie weiter verfahren wird. Klar sei bislang, dass das Busunternehmen ein berechtigtes Interesse daran habe, weiter auf der Strecke zu verkehren. "Der Bus wird natürlich dort eingesetzt, wo er Gewinn erzielen kann." Die Schiene soll  aber auch eine faire Chance erhalten. Sie sei für die Region sehr wichtig und solle durch das Gutachten gestärkt werden.  "Die Herausvorderung ist es jetzt, Bus und Bahn auf dieser Route unter einen Hut zu bringen", so der Pressesprecher des Landratsamtes weiter. Viele User befürchten dadurch eine verschlechterung im öffentlichen Verkehrsnetz auf der Strecke. Schneider dazu: "Die Befürchtungen sind unbegründet. Wir wollen eine Verbesserung für die Nutzer des ÖPNV-Netzes und so auch mehr Leute für die öffentlichen Verkehrsmittel begeistern."

ps/red

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Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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